Wasserhärte in Osterheide, gemfr. Bezirk

PLZ 29664 · Heidekreis, Niedersachsen

11,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Heidekreis

Website

Praktische Tipps bei 11,4 °dH

Spülmaschine

Bei 11,4 °dH in Osterheide, gemfr. Bezirk: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Osterheide, gemfr. Bezirk liegt mit 11,4 °dH 1,6 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Osterheide, gemfr. Bezirk
11,4
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Osterheide, gemfr. Bezirk liegt mit 11,4 °dH 3,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Osterheide, gemfr. Bezirk
11,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bad Fallingbostel 12 °dH mittel
Walsrode 11,9 °dH mittel
Hodenhagen 12 °dH mittel
Lohheide, gemfr. Bezirk 16,1 °dH hart
Ahlden (Aller), Flecken 12 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Osterheide, gemfr. Bezirk

11,4 °dH — was steckt dahinter? In Osterheide, gemfr. Bezirk, prägt der eiszeitliche Untergrund die Wasserhärte stärker als ein einzelner Fluss. Der Heidekreis liegt auf Sande, Geschiebemergel und sandigen Grundmoränen der letzten Eiszeiten. Kalkreiche Schichten treten hier nur punktuell auf, doch das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch die glazialen Ablagerungen genügend Calcium und Magnesium auf, um im mittleren Bereich zu landen. Die Umgebung ist von der Südheide mit ihren trockenen Geestflächen, von Niederungen an Böhme und Aller sowie von Moor- und Sandböden bestimmt. Diese Mischung wirkt wie ein natürlicher Filter, der kein besonders weiches, aber auch kein hartes Wasser entstehen lässt. Der Wert passt damit zu einem Gebiet, das eher von Sand und Geest als von Kalk und Muschelkalk geprägt ist. Das Trinkwasser kommt hier nicht aus einer fernen Talsperre, sondern aus regionalen Grundwasserfassungen im Heidekreis und den benachbarten Versorgungsräumen. Zuständig ist meist der örtliche Zweckverband beziehungsweise der regionale Wasserversorger für die Samtgemeinden und Orte des Landkreises, der das Wasser über tiefe Brunnen fördert, aufbereitet und ins Netz einspeist. Die Brunnen liegen in geschützten Gewinnungsgebieten mit mächtigen Sand- und Kiespaketen, die das Wasser natürlich vorreinigen. Quellen spielen in dieser Landschaft kaum eine Rolle, denn die Heide ist arm an dauerhaft schüttenden Quellhorizonten. Auch eine Talsperre ist hier nicht der Ursprung des Leitungswassers; entscheidend sind die unterirdischen Vorräte, die sich aus Niederschlag über den Geestflächen und den Niederungen von Böhme, Örtze und Aller speisen. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten im Heidekreis liegt Osterheide mit 11,4 °dH im mittleren Feld. Orte auf ähnlichen Sand- und Geestböden kommen oft auf vergleichbare Werte, während wasserreichere Niederungen mit stärkerem Grundwasserumsatz teils etwas weichere Profile zeigen. Gegenüber dem übrigen Niedersachsen fällt Osterheide damit nicht aus dem Rahmen, bleibt aber meist etwas kalkärmer als Regionen mit stärker mineralisierten Grundwasserleitern im südlichen Landesteil. Die Lage zwischen Lüneburger Heide, Flussniederungen und offenen Sandflächen macht den Charakter des Wassers hier so eigenständig: regional gefasst, geologisch geerdet und klar vom Heideuntergrund geprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Heidekreis

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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