Wasserhärte in Pfullingen

PLZ 72793 · Reutlingen, Baden-Württemberg

15,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Pfullingen GmbH

Website

Praktische Tipps bei 15,1 °dH

Spülmaschine

Bei 15,1 °dH in Pfullingen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Pfullingen liegt mit 15,1 °dH 0,8 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Pfullingen
15,1
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Pfullingen liegt mit 15,1 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Pfullingen
15,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Reutlingen 13,9 °dH mittel
Eningen unter Achalm 9 °dH mittel
Lichtenstein 15,7 °dH hart
Wannweil 13,1 °dH mittel
Metzingen 18 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Pfullingen

Zwischen Echaz, Achalm und den ersten Härten der Schwäbischen Alb sammelt sich das Wasser Pfullingens auf einem Untergrund, der Kalk liebt und Kalk liefert. Die Albkalksteine und dolomitischen Schichten lassen Niederschläge rasch versickern; sie reichern sich dabei mit Calcium und Magnesium an und prägen den hohen Härtewert von 15,1 °dH. Dazu kommen die Schotter und Kiese des Echaztals, die das Wasser zwar aufnehmen, aber nicht von seiner mineralischen Signatur befreien. Der Lauf der Echaz schneidet das Tal tief ein und lenkt das Grundwasser in eng begrenzte Bahnen, statt große, weiche Speicher zu bilden. So entsteht ein Wasserbild, das deutlich härter ist als in Gegenden mit Sandstein, Moor oder großen Fernwasseranteilen. Pfullingen bezieht sein Trinkwasser vor allem aus örtlichen und regionalen Gewinnungsanlagen im Echaz- und Albvorland. Zuständig ist die Stadtwerke Pfullingen GmbH; das Netz wird aus eigenen Quellen und Brunnen gespeist und je nach Bedarf mit Wasser aus dem regionalen Verbund ergänzt. Typisch für den Ort sind Fassungsbereiche im Einzugsgebiet der Echaz und der Albtraufquellen, also Wasser aus einem Karst- und Quellenraum, nicht aus einer Talsperre oder aus weit entfernten Fernleitungen. Genau diese Nähe zum Albkörper hält die Mineralienlast hoch und macht das Wasser in Pfullingen beständig härter als in Orten, die stärker von Bodenseewasser, Donaumischungen oder weicheren Voralpenvorkommen profitieren. Der Unterschied zeigt sich schon wenige Kilometer weiter in Reutlingen, Eningen oder Lichtenstein, wo die Anteile an Quellwasser, Verbundwasser und lokaler Karstförderung je nach Netzabschnitt anders gemischt werden. Pfullingen bleibt dabei klar im Zeichen des Albvorlands: kein weiches Talwasser, sondern ein von Kalk und Dolomit geprägtes Versorgungsgebiet am Rand der Schwäbischen Alb. Gegenüber dem Landesdurchschnitt von Baden-Württemberg liegt der Wert deutlich im härteren Bereich; besonders weiche Regionen mit mehr Fernwasser oder sandigen Grundwasserleitern kommen hier nicht vor. Die Lage am Echaztal und die Nähe zum Albtrauf geben dem Wasser seinen Charakter, der sich in der Härte von 15,1 °dH direkt ablesen lässt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Pfullingen GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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