Wasserhärte in Metzingen

PLZ 72555 · Reutlingen, Baden-Württemberg

18 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Metzingen

Website

Praktische Tipps bei 18 °dH

Spülmaschine

Bei 18 °dH in Metzingen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Metzingen liegt mit 18 °dH 2,1 °dH über dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Metzingen
18
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Metzingen liegt mit 18 °dH 3,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Metzingen
18
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Riederich 13 °dH mittel
Bempflingen 13 °dH mittel
Grafenberg 15,7 °dH hart
Kohlberg 15,1 °dH hart
Dettingen an der Erms 13,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Metzingen

Die Stadtwerke Metzingen beziehen ihr Trinkwasser aus dem regionalen Netz des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung sowie aus eigenen Quell- und Brunnenanlagen im Ermstal. Ein Teil des Wassers stammt damit aus dem Bodensee über die Fernwasserleitung des Verbands, ein weiterer Teil aus den Quellen und Gewinnungsanlagen im Stadtgebiet und im Umfeld des Ermstals. Entscheidend ist die Mischung aus Fernwasser und lokal gefördertem Wasser, die Metzingen versorgt und den Charakter des Leitungswassers prägt. Der Härtewert von 18 °dH passt zur Geologie am Nordrand der Schwäbischen Alb. Metzingen liegt dort, wo Kalk- und Mergelgesteine, Schichten aus dem Jura und verkarstete Hänge das Grundwasser mit Calcium und Magnesium anreichern. Aus dem Albvorland, dem Ermstal und den Zuflüssen der Erms kommt Wasser, das auf seinem Weg durch kalkreiche Böden viel Mineralstoff aufnimmt. Auch die Nähe zu den verkarsteten Hochflächen von Uracher Alb und den Randlagen Richtung Neuffen sorgt dafür, dass hier kein weiches Mittelgebirgswasser fließt, sondern ein deutlich härteres Mischwasser. Deshalb liegt Metzingen spürbar über vielen Orten im Schwarzwald und auf der Filderebene, wo oft weichere oder mäßig harte Werte vorkommen. Der Vergleich mit den Nachbarn zeigt den Unterschied sehr klar. Reutlingen, Bad Urach oder Dettingen an der Erms liegen ebenfalls im Einfluss der Albgeologie, doch je nach örtlicher Eigenförderung und Fernwasseranteil können die Werte schwanken. Gegenüber Orten im südlichen Baden-Württemberg mit stärkerem Anteil aus Bodensee- oder Donaufernwasser wirkt Metzingen deutlich mineralreicher. Gegenüber Orten direkt auf den Albhochflächen ist der Wert oft ähnlich hart, während Gemeinden mit stärkerem Anteil aus tieferen Talgrundwässern teils etwas niedriger liegen. Metzingen steht damit genau an der Schnittstelle zwischen Alb und Vorland: geologisch geprägt, mineralreich und durch die Kombination aus regionaler Förderung und Bodensee-Wasser zuverlässig versorgt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Metzingen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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