Wasserhärte in Pluwig

PLZ 54316 · Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz

7,8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Ruwer

Website

Praktische Tipps bei 7,8 °dH

Spülmaschine

Bei 7,8 °dH in Pluwig reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Pluwig liegt mit 7,8 °dH 5,5 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Pluwig
7,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Pluwig liegt mit 7,8 °dH 6,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Pluwig
7,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gusterath 7,8 °dH weich
Schöndorf 7,4 °dH weich
Franzenheim 4,7 °dH weich
Hockweiler 4,7 °dH weich
Ollmuth 9,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Pluwig

Die Wasserversorgung für Pluwig läuft über die Werke der Verbandsgemeinde Ruwer, die ihr Trinkwasser aus den Quellen und Brunnen des Hochwaldes und aus den nahe gelegenen Trinkwasserfassungen im Ruwertal bezieht. Prägend sind dabei die Quellgebiete bei Osburg und Bonerath sowie die Fassungen im Einzugsraum von Ruwer, Kasel und Waldrach. Dort sammelt sich Niederschlagswasser in den verwitterten Schiefer- und Quarzitlagen des Hunsrücks und tritt als kühles, mineralarmes Quellwasser wieder aus. Genau diese Geologie sorgt in Pluwig für den niedrigen Härtewert von 7,8 °dH. Kalkreiche Schichten fehlen hier weitgehend. Stattdessen bestimmen alte Devon-Gesteine, sandige Verwitterungsböden und die Nähe zu den Waldbächen der Ruwer das Bild. Hartes Wasser aus den Kalkzügen der Eifel oder aus dem Moseltal prägt Pluwig nicht. Hier dominiert weiches Wasser aus den Hochlagen westlich von Trier. Pluwig liegt am Rand des Hunsrücks, zwischen Trierer Talraum und den höher gelegenen Dörfern des Landkreises Trier-Saarburg. Das macht einen deutlichen Unterschied zu Nachbarorten auf kalkreicheren Standorten. Orte wie Kasel, Waldrach oder Mertesdorf stehen ebenfalls unter dem Einfluss des Ruwertals, doch die Wasserwerte schwanken je nach Mischbetrieb und Quelle leicht. Gegenüber vielen Gemeinden in Rheinland-Pfalz, vor allem in Regionen mit Muschelkalk, Buntsandstein oder stärker mineralisierten Grundwässern, bleibt Pluwig spürbar weicher. Die Ruwer selbst ist dabei kein Trinkwasserlieferant, aber sie markiert die Landschaft, in der die Fassungen liegen. Ihre Seitentäler und Hanglagen sammeln das Wasser, das später nach Pluwig gelangt. So entsteht ein Ortsprofil, das eng mit den bewaldeten Höhen, den schieferigen Böden und den Quellhorizonten des nördlichen Hunsrücks verbunden ist. Wer in Pluwig den Hahn aufdreht, bekommt damit kein beliebig gemischtes Landeswasser, sondern ein Produkt aus der unmittelbaren Umgebung. Die Verbandsgemeindewerke stützen sich auf lokale Gewinnungsgebiete, die wegen ihrer geologischen Struktur seit Langem Trinkwasser in guter Qualität liefern. Gerade dieser regionale Ursprung unterscheidet Pluwig von vielen Orten im Osten und Süden des Landes, wo tiefere, härtere Grundwässer häufiger vorkommen. Die weiche Ausprägung ist hier kein Zufall, sondern Folge der Landschaft zwischen Hochwald, Ruwer und den Hanglagen um Pluwig.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Ruwer

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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