Wasserhärte in Rade b. Hohenwestedt

PLZ 24594 · Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein

14,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Amt Mittelholstein

Website

Praktische Tipps bei 14,2 °dH

Spülmaschine

Bei 14,2 °dH in Rade b. Hohenwestedt: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Rade b. Hohenwestedt liegt mit 14,2 °dH genau im Durchschnitt (13,9 °dH).

Rade b. Hohenwestedt
14,2
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Rade b. Hohenwestedt liegt mit 14,2 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rade b. Hohenwestedt
14,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mörel 14,2 °dH hart
Tappendorf 11,6 °dH mittel
Nindorf 14,2 °dH hart
Heinkenborstel 13,9 °dH mittel
Hohenwestedt 10,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Rade b. Hohenwestedt

Die Trinkwasserversorgung in Rade b. Hohenwestedt läuft über den Zweckverband Mittelholstein, der sein Wasser aus dem regionalen Grundwasserraum im nördlichen Schleswig-Holstein gewinnt. Maßgeblich sind Tiefbrunnen im Bereich des Mittelholsteinischen Geestrückens und der sandigen Grundwasserleiter zwischen Hohenwestedt, Nortorf und den umliegenden Gemeinden. Dieses Wasser wird in den Verbandsanlagen aufbereitet und ins Netz gegeben. Eine Talsperre spielt hier keine Rolle, auch keine Fernleitung aus dem Harz oder dem Flensburger Umland. Rade hängt an einer typisch holsteinischen Grundwasserlösung, die aus den lokalen Sanden und Kiesen gespeist wird. Der Härtewert von 14,2 °dH hat seinen Grund in der Geologie der Gegend. Zwischen der Eiderniederung, den leichten Geestrücken und den eiszeitlich geprägten Sedimenten lagern kalkhaltige Geschiebe aus der letzten Vereisung. Regenwasser sickert durch Sand, Kies und Geschiebelehm, nimmt unterwegs Calcium und Magnesium auf und kommt als deutlich mineralisiertes Grundwasser wieder nach oben. Der Landkreis Rendsburg-Eckernförde liegt genau in dieser Übergangszone zwischen Marsch und Geest, und Rade sitzt nicht auf weichem Moorwasser, sondern auf einem Untergrund, der Härte bildet. Darum liegt der Wert hier klar im harten Bereich. Gegenüber Orten an der Westküste oder auf sehr sandigen, nährstoffarmen Flächen im Norden Schleswig-Holsteins fällt Rade mit seinem kräftigeren Wasser auf. Auch im Vergleich zu Gemeinden näher an den Marschgebieten der Eider oder in Teilen der Probstei ist das Wasser hier oft etwas mineralischer. Der Unterschied entsteht nicht am Wasserhahn, sondern im Untergrund. Rade b. Hohenwestedt bezieht sein Trinkwasser aus einem mittelholsteinischen Grundwassersystem, das von der Geest, den eiszeitlichen Ablagerungen und den kurzen Entfernungen zu den lokalen Brunnen geprägt ist. Genau diese Lage macht den Ort wasserchemisch eigenständig innerhalb des Kreises Rendsburg-Eckernförde.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Amt Mittelholstein

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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