Wasserhärte in Rees

PLZ 46459 · Kleve, Nordrhein-Westfalen

13 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Rees GmbH

Website

Praktische Tipps bei 13 °dH

Spülmaschine

Bei 13 °dH in Rees: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Rees liegt mit 13 °dH 1,4 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Rees
13
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Rees liegt mit 13 °dH 1,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rees
13
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kalkar 13,5 °dH mittel
Isselburg 13,7 °dH mittel
Xanten 13,5 °dH mittel
Emmerich am Rhein 13,7 °dH mittel
Uedem 13,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Rees

Unter Rees liegt der junge Untergrund des Niederrheins: mächtige Sande und Kiese, dazu Lagen aus Schluff und Ton, die der Rhein in Eiszeit und Nacheiszeit abgelagert hat. Der Fluss hat seinen Lauf oft verlegt und dabei Schotterkörper und feinere Auenböden hinterlassen. Nördlich und östlich mischen sich im Klever Land Moränenreste und glaziale Sedimente aus der letzten Kaltzeit in die Landschaft, während in tieferen Schichten stellenweise kalkhaltige Bestandteile aus dem Nordwesten des Niederrheinischen Beckens mitwirken. Aus solchem Material löst Wasser auf dem Weg durch den Boden Mineralien heraus. Darum liegt Rees mit 13 °dH im mittleren Bereich: nicht so weich wie in reinen Sandgebieten, aber auch nicht hart wie in Gegenden mit starkem Kalksteinuntergrund. Der Rhein, die Auen und die durchlässigen Sande sorgen dafür, dass das Rohwasser hier eine andere Signatur trägt als in den felsigen Teilen des Landes. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz des Wassergewinnungsraums am unteren Niederrhein und wird von der Stadtwerke Rees GmbH abgegeben. Gewonnen wird es aus Grundwasserbrunnen im näheren Umland, dort, wo die mächtigen Kiesschichten unter dem Rheintal als natürlicher Filter wirken. Solche Brunnen fördern Wasser aus tiefen, gut geschützten Schichten, die vom Fluss und seinen Nebenablagerungen gespeist werden. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle; prägend ist die Grundwasserlandschaft des Rheins. Gegenüber vielen Orten im Bergischen Land oder im Sauerland, wo härteres Wasser aus kalkreicheren Gesteinen auftritt, bleibt Rees deutlich ausgeglichener. Auch im direkten Umfeld von Kleve, Emmerich und Isselburg zeigt sich der Niederrhein oft etwas milder, weil die mächtigen Sand- und Kiesdecken weniger Calcium und Magnesium freisetzen als kalkige Schichten andernorts. Rees steht damit zwischen zwei Welten: links die flache Rheinaue mit ihren jungen Sedimenten, rechts das leicht höhere, eiszeitlich geprägte Hinterland des Kreises Kleve. Diese Lage am Strom formt die Wasserqualität stärker als ein einzelner Felsuntergrund. Das Ergebnis ist ein regional typisches Niederrhein-Wasser mit mittlerer Härte, das sich klar von den weichen Wässern aus sandigen, regenreichen Gebieten und von den härteren Wässern aus Kalk- und Mittelgebirgsräumen Nordrhein-Westfalens absetzt. Wer den Geschmack in Rees kennt, erkennt auch die Landschaft wieder: viel Fluss, viel Sand, etwas Kalk im Hintergrund und ein Untergrund, der seit Jahrtausenden vom Rhein umgebaut wird.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Rees GmbH

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