Wasserhärte in Rehbach

PLZ 55566 · Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz

16,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle

Website

Praktische Tipps bei 16,6 °dH

Spülmaschine

Bei 16,6 °dH in Rehbach: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Rehbach liegt mit 16,6 °dH 3,3 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Rehbach
16,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Rehbach liegt mit 16,6 °dH 1,9 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rehbach
16,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Daubach 16,6 °dH hart
Winterburg 15,8 °dH hart
Ippenschied 15,8 °dH hart
Bockenau 17,5 °dH hart
Winterbach 16,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rehbach

Der Landkreis Bad Kreuznach liegt an einer geologischen Nahtstelle, an der Hunsrück, Naheland und der nordpfälzische Rand aufeinandertreffen. Unter den Dörfern wechseln Hunsrückschiefer, Sandsteine und devonische Gesteine mit Löss- und Tonlagen, dazu prägen Nahe und Glan seit sehr langer Zeit ihre Täler. Genau diese Mischung sorgt vielerorts für härteres Wasser, weil Regen- und Sickerwasser unterwegs Mineralien aus dem Untergrund löst. Rehbach liegt am Nordrand des Landkreises in einem Bereich, in dem kalk- und mineralhaltige Schichten aus den umliegenden Höhenzügen stärker ins Grundwasser durchschlagen als in den kühleren, weicheren Quellgebieten des Hunsrücks. Die Härte von 16,6 °dH passt deshalb zu einer Versorgung aus tieferen Grundwasserleitern, die auf ihrem Weg durch Sandstein- und Tonpakete mehr Calcium- und Magnesiumionen aufnehmen als die Quellen in den höher gelegenen Wäldern des Kreises. Konkrete lokale Fassungen oder eine eigene Talsperre sind für Rehbach nicht das prägende Bild, sondern die Einbindung in das Netz des örtlichen Verbunds. Zuständig ist der Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle, der in Teilen des Landkreises Bad Kreuznach Grundwasser aus eigenen Brunnen und Quellfassungen gewinnt und über das Verbundsystem an die Orte verteilt. Das Wasser kommt damit nicht aus einem einzelnen Dorfbrunnen, sondern aus mehreren Gewinnungsanlagen des Verbands, die auf die Talräume und Randlagen zwischen Nahe, Glan und den Höhen des Nordpfälzer Berglands verteilt sind. Rehbach erhält so ein Wasser, das den mineralischen Charakter der Region mitbringt und sich deutlich von den weicheren, stärker quellengeprägten Versorgungen im Hunsrückraum unterscheidet. Im Vergleich mit Nachbarorten und mit vielen Gemeinden in Rheinland-Pfalz fällt Rehbach deshalb als hart versorgter Ort auf. In den schieferdominierten Höhen des Hunsrücks liegt die Härte oft niedriger, weil das Gestein kaum Kalk freisetzt. Entlang der Nahe und in den tieferen Randlagen des Landkreises steigt der Mineralgehalt dagegen spürbar an. Rehbach steht damit näher bei den härteren Versorgungsgebieten des Nahelands als bei den weichen Quellgebieten westlich davon. Der Unterschied ist regional gut lesbar: ein kleines Dorf am Rand des Kreises, gespeist aus dem mineralreichen Untergrund eines Landschaftsraums, der geologisch viel heterogener ist als viele andere Teile von Rheinland-Pfalz.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber