Wasserhärte in Rettershain

PLZ 56357 · Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz

13 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Nastätten

Website

Praktische Tipps bei 13 °dH

Spülmaschine

Bei 13 °dH in Rettershain: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Rettershain liegt mit 13 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Rettershain
13
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Rettershain liegt mit 13 °dH 1,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rettershain
13
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lipporn 11 °dH mittel
Oberwallmenach 12,3 °dH mittel
Niederwallmenach 12,3 °dH mittel
Reitzenhain 14 °dH mittel
Lautert 12,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Rettershain

Unter Rettershain liegt kein junges Flussdelta und keine dicke Moränendecke, sondern altes Schiefergebirge des Rheinischen Massivs. Der Untergrund im westlichen Hinterland des Mittelrheins besteht aus devonischen Schiefern, Grauwacken und sandigen Verwitterungsböden, dazu kommen in Mulden und Hanglagen lehmige Deckschichten. Dieses Gestein speichert kaum Kalk, gibt aber über lange Zeit Mineralien an das Sickerwasser ab. Genau deshalb liegt die Wasserhärte hier bei 13 °dH und damit im mittleren Bereich. Das Wasser nimmt unterwegs mehr Calcium und Magnesium auf als in manchen Nachbarorten mit reinem Quellwasser aus härterarmen Sand- oder Schieferlagen, bleibt aber deutlich unter den sehr kalkreichen Werten vieler Orte am Rand des Lahntals. Die Lage zwischen den Tälern kleiner Zuflüsse zur Lahn und den höher gelegenen Wald- und Ackerflächen prägt das Wasser ebenso wie die fehlenden Kalksteinzüge direkt unter dem Ort. Rettershain wird über das Netz der Verbandsgemeinde Nastätten versorgt; zuständig ist die Verbandsgemeindewerke Nastätten. Das Trinkwasser stammt aus lokalen Quellen und Brunnen im Einzugsgebiet der Taunushöhen und wird je nach Bedarf mit Wasser aus dem Verbundsystem der Region ergänzt. Die Gewinnung liegt also nicht an einem großen Stausee, sondern an mehreren kleineren Fassungen in den bewaldeten Höhen des Rhein-Lahn-Kreises. Dort sickert Niederschlagswasser durch die Schiefer- und Sandsteinfolgen, wird natürlich gefiltert und gelangt über Quellfassungen in das Leitungsnetz. Rettershain steht damit zwischen den hügeligen Hochlagen des Hinterlands und den tieferen Talorten an Lahn und Rhein: weniger kalkarm als manche Quellorte im Hunsrück, aber auch nicht so hart wie Gemeinden mit stärkerem Einfluss von Muschelkalk oder Löss. Gegenüber den Nachbarorten im Taunus wirkt das Trinkwasser deshalb ausgewogen, regional geprägt und klar von der Schiefergeologie des Rhein-Lahn-Kreises bestimmt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Nastätten

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber