Wasserhärte in Rieste

PLZ 49597 · Osnabrück, Niedersachsen

13,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Bersenbrück

Website

Praktische Tipps bei 13,6 °dH

Spülmaschine

Bei 13,6 °dH in Rieste: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Rieste liegt mit 13,6 °dH 0,6 °dH über dem Durchschnitt (13 °dH).

Rieste
13,6
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Rieste liegt mit 13,6 °dH 1,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rieste
13,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Alfhausen 13,1 °dH mittel
Neuenkirchen-Vörden 13,7 °dH mittel
Bramsche 10,9 °dH mittel
Bersenbrück 12,7 °dH mittel
Gehrde 14,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rieste

Der Landkreis Osnabrück liegt am Übergang vom Norddeutschen Tiefland zur Randzone des Teutoburger Waldes und der Dammer Berge. Südlich prägen ältere Sandsteine, Mergel und Kalkzüge das Bild, nördlich dominieren eiszeitliche Sande, Kieslagen und flachere Grundwasserleiter. Genau diese Schichten bestimmen auch das Trinkwasser in Rieste. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch sandige Deckschichten nur wenig Kalk auf, trifft aber in tieferen Bereichen immer wieder auf mineralreichere Horizonte aus Geschiebelehm und kalkhaltigen Ablagerungen. So entsteht ein mittlerer Härtewert von 13,6 °dH, der für das Nordwesten Niedersachsens typisch ist, aber im Detail stärker ausgeprägt ausfällt als an vielen Orten auf den reinen Geestflächen weiter nördlich. Die Nähe zum Alfsee und zu den Niederungen der Hase bringt zwar viel wassergeprägte Landschaft, doch die eigentliche Trinkwasserqualität wird nicht von Oberflächenwasser, sondern von tief gefasstem Grundwasser aus den natürlichen Schichten des Untergrunds geprägt. Rieste bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz des Wasserbeschaffungsverbands Bersenbrück. Versorgt werden die Haushalte mit gefördertem Grundwasser aus Brunnen im Verbandsgebiet, das auf die Grundwasservorkommen zwischen Hase, Artland und den nördlichen Ausläufern des Osnabrücker Landes zugreift. Diese Brunnen fördern kein Flusswasser aus Hase oder Alfsee, sondern gereinigtes und aufbereitetes Grundwasser aus geschützten Fassungen, das nach der Förderung über das regionale Leitungsnetz nach Rieste gelangt. Der Härtewert spiegelt die Mischung aus sandigen, gut durchlässigen Lagerungen und den darunterliegenden kalk- und mineralführenden Schichten wider. Gegenüber Orten mit weicherem Wasser auf stärker sandigen Flächen fällt Rieste deutlich kalkreicher aus. Gegenüber Gemeinden näher am Osnabrücker Hügelland ist das Wasser wiederum oft etwas ausgeglichener, weil dort andere Gesteine und kürzere Fließwege im Untergrund den Mineralgehalt anders prägen. Der Standort zwischen Bersenbrück, Neuenkirchen-Vörden und Alfhausen macht den Unterschied besonders sichtbar. Während manche Nachbarorte stärker von sehr weichen Geestwässern profitieren, liegt Rieste in einem Übergangsraum, in dem eiszeitliche Ablagerungen, Niederungsböden und die Nähe zu den Grundwasserachsen der Hase zusammenwirken. Das Trinkwasser trägt damit die Handschrift einer Landschaft, die weder rein sandig noch klar gebirgig ist. Es kommt aus einem Bodenarchiv aus Sande, Geschiebelehm und tieferen mineralischen Schichten, gefördert von einem regionalen Versorger mit eigenen Brunnen im Osnabrücker Norden. Gerade diese Lage zwischen Niederung und Randhöhen erklärt, warum Rieste beim Wasserhärtebild eine mittlere Position einnimmt und sich klar von den weicheren Orten der Nordwestebene absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Bersenbrück

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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