Wasserhärte in Rimpar

PLZ 97222 · Würzburg, Bayern

31,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Würzburg AG

Website

Praktische Tipps bei 31,8 °dH

Spülmaschine

Bei 31,8 °dH in Rimpar: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Rimpar liegt mit 31,8 °dH 14,5 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Rimpar
31,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Rimpar liegt mit 31,8 °dH 17,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rimpar
31,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Güntersleben 29,2 °dH hart
Estenfeld 31,4 °dH hart
Gramschatzer Wald 29,2 °dH hart
Kürnach 32,4 °dH hart
Unterpleichfeld 31,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rimpar

Die Trinkwasserversorgung in Rimpar liegt bei den Stadtwerken Würzburg und dem örtlichen Verbund der Mainfränkischen Wasserversorgung, der sich aus Grundwasser aus dem Würzburger Raum speist. Das Wasser stammt aus tief gefassten Brunnen im Muschelkalk und in den sandig-kiesigen Talfüllungen des Maindreiecks, ergänzt durch Quellen und Wasserfassungen aus dem Einzugsgebiet des Werntals und der fränkischen Hochflächen. Entscheidend sind die Wasserwege zwischen Rimpar, Estenfeld, Kürnach und dem Würzburger Norden: Dort wird Grundwasser gefördert, aufbereitet und über das Leitungsnetz in den Ort gebracht. Eine Talsperre spielt hier keine Rolle, denn Rimpar lebt von regionalem Grundwasser, nicht von Fernwasser aus dem Mittelgebirge oder aus dem Alpenraum. Der Härtewert von 31,8 °dH hat mit der Geologie vor Ort zu tun. Unter Rimpar liegen im Untergrund Kalk- und Dolomitgesteine des Muschelkalks. Dazu kommen Löss- und Lehmschichten, die das Wasser nicht weich machen, sondern nur verzögert in den Untergrund lassen. Auf seinem Weg durch Kalk, Mergel und dolomitische Schichten nimmt das Grundwasser viel Calcium und Magnesium auf. Genau deshalb zählt Rimpar zu den härtesten Wassergebieten in Unterfranken. Die Nähe zum Main und zu den Seitentälern der Wern und des Kürnachbachs prägt zwar die Wasserführung, nicht aber den Härtegrad. Der stammt aus dem geologischen Untergrund, der im Landkreis Würzburg besonders karbonatreich ist. Rimpar unterscheidet sich damit klar von vielen Orten in Bayern, vor allem von Gemeinden im Voralpenland oder im Bayerischen Wald, wo Quellwasser aus kristallinem Gestein deutlich weicher ausfällt. Auch im Vergleich zu manchen Nachbarorten im Würzburger Umland bleibt der Ort hart, weil das Wasser hier stärker durch Kalkschichten geprägt ist. Während in anderen Teilen Frankens einzelne Versorger Mischwasser aus verschiedenen Gewinnungsgebieten einsetzen, kommt Rimpars Trinkwasser aus einem eng regionalen System mit Grundwasserbrunnen im fränkischen Kalkland. Das Ergebnis ist ein typisches Unterfranken-Wasser, aber mit besonders kräftigem mineralischem Charakter, wie er für den Raum Würzburg und das Maintal typisch ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Würzburg AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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