Wasserhärte in Rötz, St

PLZ 92444 · Cham, Bayern

12,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Rötzer Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 12,3 °dH

Spülmaschine

Bei 12,3 °dH in Rötz, St: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Rötz, St liegt mit 12,3 °dH 5 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Rötz, St
12,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Rötz, St liegt mit 12,3 °dH 2,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rötz, St
12,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schönthal 10,8 °dH mittel
Thanstein 13,1 °dH mittel
Stamsried 13,2 °dH mittel
Neukirchen-Balbini 14,8 °dH hart
Pemfling 13 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Rötz, St

Rötz liegt mit 12,3 °dH spürbar über vielen weicheren Orten im Bayerischen Wald und doch unter den härteren Versorgungen aus dem Muschelkalk- und Keuperland Oberfrankens. Der Grund sitzt unter der Oberfläche: Im Landkreis Cham prägen kristalline Gesteine des Oberpfälzer Waldes, dazu Bäche und Talräume mit wechselnden Lockersedimenten, das Wasser nimmt auf seinem Weg mehr Mineralien auf als in den granitischen Höhenzügen östlich davon, bleibt aber deutlich unter den sehr kalkreichen Regionen Süd- und Nordbayerns. Der Regen und die Schwarzach formen die Landschaft, doch die Rohwasserwege laufen hier nicht durch mächtige Kalkstöcke, sondern durch ein Mosaik aus Sanden, Schottern und verwittertem Grundgebirge. Genau daraus ergibt sich der mittlere Härtebereich, der Rötz von vielen Nachbarorten im hügeligen Grenzland unterscheidet. Das Trinkwasser kommt nicht aus einer Talsperre, sondern aus dem lokalen Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Rötzer Gruppe. Versorgt werden Rötz und die umliegenden Ortsteile über eigene Tiefbrunnen und Quellfassungen im Einzugsgebiet des Schwarzachtals, ergänzt durch die Aufbereitung und Verteilung im Verbandsnetz. Diese Struktur ist typisch für den südlichen Landkreis Cham: kurze Wege, regionale Gewinnung, keine weiten Fernleitungen. Gerade deshalb bleibt das Wasser hier eng an die örtliche Geologie gebunden. Wo das Grundwasser durch den Untergrund von Rötz, Hillstett, Heinrichskirchen oder die Täler Richtung Waldmünchen und Neunburg vorm Wald zieht, sammelt es mehr Calcium und Magnesium als in den höher gelegenen, silikatischen Randlagen des Bayerischen Waldes. Im Vergleich zum bayerischen Durchschnitt wirkt Rötz damit weder besonders weich noch auffällig hart, sondern klar im Mittelfeld. Gegenüber Orten mit starker Karstprägung im Süden des Freistaats ist das Wasser merklich weniger kalkreich. Gegenüber vielen Gemeinden im Granit- und Gneisgebiet des Oberpfälzer und Bayerischen Waldes ist es dagegen etwas mineralischer. Diese Lage zwischen Waldgebirge und Schwarzachtal macht den Charakter des Wassers aus. Rötz steht damit für eine Versorgungslandschaft, in der Geologie und Ortsnetz eng zusammengehören: kein Fernwasser aus großen Speichern, sondern Trinkwasser aus der unmittelbaren Region, geprägt von den Böden und Gesteinen des Chamer Landes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Rötzer Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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