Wasserhärte in Roth

PLZ 56368 · Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz

14 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Loreley

Website

Praktische Tipps bei 14 °dH

Spülmaschine

Bei 14 °dH in Roth: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Roth liegt mit 14 °dH 0,7 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Roth
14
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Roth liegt mit 14 °dH 0,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Roth
14
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Niedertiefenbach 14 °dH mittel
Lollschied 8,1 °dH weich
Kördorf 9,2 °dH mittel
Attenhausen 14 °dH mittel
Herold 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Roth

Das Trinkwasser in Roth im Rhein-Lahn-Kreis kommt aus dem Netz der Verbandsgemeindewerke Loreley und wird aus den Gewinnungsanlagen im Lahntal gespeist, vor allem aus den Brunnen bei Lahnstein und den Quellen im Einzugsbereich des Mittelrheins. Die Versorgung hängt damit an einem Wasserraum, der zwischen Rhein, Lahn und den Hängen des Taunus liegt. Dort treffen durchlässige Schotter und Sande der Flussauen auf festere Gesteine des Hunsrück-Taunus-Raums. Genau diese Mischung prägt das Wasser: Ein Teil der Mineralstoffe stammt aus den Flussablagerungen, ein anderer aus dem Grundwasser, das über lange Wege durch Kalk-, Sand- und Schieferlagen sickert. So entsteht in Roth ein mittlerer Härtebereich von 14 °dH, der spürbar über den weicheren Werten vieler Quellorte im nördlichen Hunsrück liegt, aber unter den härteren Bereichen liegt, die in manchen Kalk- und Muschelkalkgebieten von Rheinland-Pfalz vorkommen. Der Härtewert passt auch zur Lage zwischen den Tälern und Höhen des Rhein-Lahn-Kreises. Nördlich und westlich, etwa Richtung Nastätten und den höher gelegenen Orten des Taunus, ist das Wasser oft etwas weicher, weil dort mehr silikatisches Gestein und weniger kalkhaltige Schichten vorherrschen. Weiter südlich am Mittelrhein, etwa in den Orten entlang des Rheins und in Richtung Lahnstein, zeigt sich häufiger ein kräftiger mineralischer Charakter, weil das Wasser länger mit den Gesteinen der Flusslandschaft in Kontakt bleibt. Roth steht damit zwischen zwei prägenden Räumen: dem eher weichen Bergland und den mineralreicheren Talzonen. Die Werte passen zu einer Region, in der Grundwasser aus tiefen Schichten gefördert und im Verbund mehrerer Anlagen aufbereitet wird, statt aus einer einzigen Quelle zu kommen. Gerade dieser Standort macht den Unterschied zum Rest von Rheinland-Pfalz sichtbar. In den Eifel- und Pfälzerwald-Orten dominiert oft sehr weiches Quellwasser aus vulkanischen oder sandsteinreichen Gebieten, während in den Rhein- und Lahnorten mehr gelöste Mineralien auftreten. Roth liegt näher an den mineralischen Einflüssen des Mittelrheins als viele Orte im Hinterland, bleibt aber deutlich unter den besonders harten Versorgungen aus Kalksteingebieten weiter südöstlich. Wer das Wasser hier betrachtet, sieht also ein Stück Landschaft im Glas: Lahntal, Rheinauen, Taunusrand und die geologische Übergangszone des Rhein-Lahn-Kreises wirken zusammen. Die Verbandsgemeindewerke Loreley liefern damit ein Wasser, das klar aus der Region kommt und den geologischen Wechsel zwischen Fluss und Höhenzug direkt abbildet.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Loreley

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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