Wasserhärte in Rottendorf

PLZ 97228 · Würzburg, Bayern

29,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Würzburg AG

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Praktische Tipps bei 29,2 °dH

Spülmaschine

Bei 29,2 °dH in Rottendorf: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Rottendorf liegt mit 29,2 °dH 11,9 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Rottendorf
29,2
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Rottendorf liegt mit 29,2 °dH 14,5 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rottendorf
29,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gerbrunn 35,2 °dH hart
Theilheim 29,2 °dH hart
Estenfeld 31,4 °dH hart
Randersacker 33,7 °dH hart
Biebelried 34,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rottendorf

Rottendorf liegt beim Wasser deutlich härter als viele Orte im bayerischen Mittel. Mit 29,2 °dH fällt der Ort im Landkreis Würzburg in einen Bereich, der in der Mainfränkischen Platte typisch ist: Kalk- und Muschelkalkgesteine prägen den Untergrund, dazu kommen lössbedeckte Böden auf den Hochflächen. Solche Schichten geben unterwegs viel Calcium und Magnesium ans Wasser ab. Der Main und seine Nebenräume liegen zwar nicht direkt als Trinkwasserquelle vor der Haustür, aber die Landschaft erklärt den hohen Härtewert sehr gut. In Unterfranken trifft Grundwasser häufig auf Gesteine, die wenig Wasser filtern und viel Mineralgehalt mitgeben. Darum liegt Rottendorf klar über dem bayerischen Durchschnitt und auch über vielen Orten in den Randlagen des Landkreises, wo teils weichere Mischungen aus tieferen Brunnen oder anderen Einzugsgebieten ankommen. Die Versorgung läuft über die Stadtwerke Würzburg AG. Rottendorf hängt am Netz des Würzburger Wasserverbunds, der sein Trinkwasser aus den Brunnenfeldern im Würzburger Süden und Osten bezieht. Dazu zählen die Gewinnungsanlagen im Bereich Randersacker und im Umfeld des Würzburger Trinkwasserschutzes, wo Grundwasser aus den Muschelkalkschichten gefördert wird. Von dort gelangt es über das Leitungsnetz nach Rottendorf. Die Härte spiegelt deshalb nicht einen einzelnen Quellort wider, sondern das mineralreiche Grundwasser der fränkischen Kalklandschaft. Anders als in manchen Nachbargemeinden mit stärker gemischter Versorgung bleibt der mineralische Charakter hier deutlich spürbar. Genau darin liegt der Unterschied zu Teilen des weiteren bayerischen Raums, wo Alpenrandwasser, Talsperrenwasser oder weichere Mischungen aus anderen Geologien deutlich niedrigere Werte bringen. Auch der Blick auf die Nachbarschaft zeigt die Lage scharf. Richtung Würzburg, Gerbrunn und Randersacker dominiert ebenfalls das kalkgeprägte Grundwasser, doch im östlichen Landkreis, etwa in Übergangsräumen zu anderen Versorgungsnetzen, können die Werte schwanken. Rottendorf bleibt mit 29,2 °dH klar im harten Bereich und steht damit exemplarisch für das fränkische Trinkwasser aus Muschelkalk und Mainfranken-Untergrund. Wer hier aus dem Hahn trinkt, bekommt kein weiches Mischwasser, sondern ein Produkt der lokalen Geologie: tiefes Grundwasser, kalkreiche Schichten und ein Versorger, der diese Herkunft direkt ins Ortsnetz bringt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Würzburg AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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