Wasserhärte in Saterland

PLZ 26683 · Cloppenburg, Niedersachsen

6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Website

Praktische Tipps bei 6 °dH

Spülmaschine

Bei 6 °dH in Saterland reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Saterland liegt mit 6 °dH 7 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Saterland
6
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Saterland liegt mit 6 °dH 8,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Saterland
6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ostrhauderfehn 6,5 °dH weich
Rhauderfehn 5,8 °dH weich
Barßel 6,3 °dH weich
Bockhorst 9,4 °dH mittel
Detern, Flecken 7,3 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Saterland

Der Landkreis Cloppenburg liegt auf dem Nordwestdeutschen Tiefland, einer jungen Landschaft aus Sanden, Mooren und eiszeitlichen Ablagerungen. Harte Kalk- oder Kreideschichten treten hier kaum an die Oberfläche. Stattdessen prägen durchlässige, nährstoffarme Böden und mächtige Schichten aus Flugsand und Geschiebelehm den Untergrund. Genau deshalb bleibt das Grundwasser in dieser Ecke Niedersachsens vergleichsweise weich. Im Saterland, zwischen Leda, Marka und den feuchten Niederungsräumen an der Grenze zum Ammerland und zum Landkreis Leer, sickert Regenwasser rasch durch die sandigen Deckschichten. Auf dem Weg löst es nur wenig Calcium und Magnesium aus dem Boden. Das Wasser erreicht die Brunnen also mineralarm, und der Wert von 6 °dH passt zu dieser Geologie mit ihren Moorflächen, Sandrücken und den glazial geprägten Ablagerungen. Verglichen mit Orten weiter südlich oder östlich im Oldenburger Münsterland, wo teils lehmerer Untergrund und andere Grundwasserleiter vorkommen, bleibt das Saterländer Trinkwasser deutlich weicher. Versorgt wird Saterland vom Wasserverband im Landkreis Cloppenburg, der das Trinkwasser über örtliche Grundwasserfassungen aus den sandigen Niederungen und Grundwasserleitern des Verbandsgebiets gewinnt. Das Wasser stammt nicht aus einer Talsperre und auch nicht aus einer großen Fernleitung, sondern aus Brunnengalerien und Tiefbrunnen, die auf die regionalen Grundwasservorkommen im Nordwesten Niedersachsens zugreifen. Gerade diese lokalen Brunnen sind der Schlüssel zum milden Härtebild. Der Verband bereitet das Wasser auf, entfernt Eisen und Mangan dort, wo es nötig ist, und speist es anschließend in das Netz von Saterland ein. Die Versorgung bleibt damit eng an die Landschaft gebunden, aus der das Wasser kommt: kurze Wege, wenig Gesteinskontakt, weiches Ergebnis. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten zeigt sich im direkten Vergleich. Während in Teilen des südlichen Niedersachsens und in einzelnen Umlandbereichen deutlich höhere Härtewerte auftreten, liegt Saterland mit 6 °dH klar im weichen Bereich. Auch innerhalb des Landkreises Cloppenburg wirkt die Lage im äußersten Nordwesten besonders: Die Nähe zu Mooren, Flussniederungen und sandigen Geesträndern sorgt für ein anderes Grundwasser als in dichter kalkbeeinflussten Regionen Deutschlands. Saterland steht damit für ein Wasser, das aus einer offenen, sandigen Landschaft kommt und die geologische Leichtigkeit des Nordwestens widerspiegelt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber