Wasserhärte in Schifferstadt

PLZ 67105 · Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinland-Pfalz

13,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe

Website

Praktische Tipps bei 13,6 °dH

Spülmaschine

Bei 13,6 °dH in Schifferstadt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Schifferstadt liegt mit 13,6 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Schifferstadt
13,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Schifferstadt liegt mit 13,6 °dH 1,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schifferstadt
13,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Limburgerhof 10,7 °dH mittel
Böhl-Iggelheim 11,9 °dH mittel
Waldsee 13,5 °dH mittel
Mutterstadt 8,4 °dH mittel
Dannstadt-Schauernheim 7,3 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Schifferstadt

13,6 °dH prägen das Trinkwasser in Schifferstadt, und dahinter steht der Untergrund der Oberrheinebene. Hier liegt keine harte Kalklandschaft, sondern ein mächtiger Schotter- und Sandkörper aus Rheinablagerungen. Kies, Sand und feinkörnige Auelehme aus den eiszeitlichen und nacheiszeitlichen Flussläufen bestimmen die Geologie. Das Grundwasser sickert durch diese Lockersedimente und nimmt dabei nur begrenzt Calcium und Magnesium auf. Auch die Nähe zu alten Rheinarmen, Gräben und feuchten Niederungen rund um den Rhein-Pfalz-Kreis formt das Wasserbild. Schifferstadt liegt damit in einer Zone, in der der Boden eher mäßig mineralisiert als stark kalkreich ist. Im Vergleich zu Orten am Rand des Pfälzerwalds fällt das Wasser meist etwas weicher aus, weil dort andere Gesteine das Grundwasser stärker beeinflussen. Gegenüber vielen Kommunen der Vorderpfalz bleibt der Wert aber klar im mittleren Bereich, weil die Rheinschotter nicht völlig entmineralisieren und die lokale Grundwasserführung ihren eigenen mineralischen Fingerabdruck setzt. Das Trinkwasser kommt aus der regionalen Grundwassergewinnung des Zweckverbands für Wasserversorgung in der Pfalz, kurz zfv. Der Verband betreibt seine Anlagen in der Rheinebene und speist Schifferstadt mit aufbereitetem Grundwasser aus Tiefbrunnen im näheren Versorgungsraum. Typisch sind Brunnen aus den sandig-kiesigen Grundwasserleitern der Oberrheinebene, nicht aus Talsperren oder Hochgebirgsquellen. Die Versorgung hängt damit direkt an den flachen, wasserreichen Sedimenten zwischen Speyer, Mutterstadt und den weiteren Orten des Rhein-Pfalz-Kreises. Genau dieser Versorgungsraum sorgt für eine stabile, regional geprägte Wasserqualität. Schifferstadt steht damit nicht allein, sondern in einem Netz aus gemeinsamen Gewinnungsgebieten, das viele Orte der Vorderpfalz verbindet. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich Schifferstadt als typischer Rheinebenen-Standort: nicht so weich wie viele Quellorte am Haardtrand, aber auch nicht so hart wie Städte mit stärker kalkgeprägtem Untergrund. Gegenüber dem Rest von Rheinland-Pfalz wirkt das Wasser eher ausgeglichen, weil das Bundesland zwischen weichen Mittelgebirgs- und härteren Kalk- und Muschelkalkräumen stark schwankt. Schifferstadt liegt genau in dieser Übergangszone der Ebene, in der der Rhein als geologischer Lieferant die Mineralik vorgibt. Der Härtewert spiegelt daher nicht nur den Leitungsweg, sondern vor allem die Geschichte des Bodens unter den Häusern wider.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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