Wasserhärte in Springe

PLZ 31832 · Region Hannover, Niedersachsen

15,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Springe GmbH

Website

Praktische Tipps bei 15,6 °dH

Spülmaschine

Bei 15,6 °dH in Springe: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Springe liegt mit 15,6 °dH 2,6 °dH über dem Durchschnitt (13 °dH).

Springe
15,6
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Springe liegt mit 15,6 °dH 0,9 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Springe
15,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bad Münder am Deister 18 °dH hart
Wennigsen (Deister) 3,1 °dH weich
Coppenbrügge, Flecken 18,9 °dH hart
Barsinghausen 16 °dH hart
Gehrden 6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Springe

Zwischen Deister und dem Tal der Haller liegt Springe in einer Landschaft, die Wasser erst langsam freigibt und dann lange speichert. Die Hänge des Deisters, Sandsteine, Mergel und Lössablagerungen aus dem Vorland sorgen dafür, dass Niederschläge nicht sofort ablaufen, sondern in tieferen Schichten als Grundwasser wieder auftauchen. Aus dem Harzvorland und den randständigen Niederungen der Region Hannover kommt dabei ein Wasser, das Kalk und Magnesium aus den Gesteinen mitnimmt. So entsteht die Härte von 15,6 °dH: kein Zufall, sondern das Ergebnis von Grundwasser, das durch kalkhaltige Schichten unter dem Deister und dem Springe Umland geflossen ist. Die Haller, kleine Nebengewässer und die Bäche aus dem Deister prägen den Untergrund zusätzlich, weil sie Feuchtigkeit in die Talräume bringen und die Neubildung des Grundwassers in den Niederungen unterstützen. Das Trinkwasser selbst kommt aus dem Netz der Harzwasserwerke über die regionale Versorgung im Raum Springe, gespeist aus Brunnen und Fernwasseranteilen, die im Verbund der Region Hannover verteilt werden. Zuständig ist die Stadtwerke Springe GmbH, die das Wasser im Stadtgebiet bereitstellt und an das lokale Leitungsnetz übergibt. Ergänzend fließt in Teilen der Region Wasser aus dem Harzsystem zu, das über die Verbundstruktur der Harzwasserwerke und der regionalen Netzpartner in die Leitungen gelangt. Springe steht damit nicht auf einer einzelnen Quelle, sondern auf einer Mischung aus ortsnah gewonnenem Grundwasser und überregional aufbereitetem Fernwasser, wie es in der Region Hannover an mehreren Stellen üblich ist. Der Unterschied zu Nachbarorten fällt deutlich aus. Richtung Hannover und in Teilen der Geest sind die Härtegrade oft niedriger, weil dort sandige Böden und andere Grundwasserleiter weniger Kalk eintragen. Im Deistervorland rund um Wennigsen, Bad Münder und Bennigsen zeigt sich dagegen ebenfalls ein härteres Wasserbild, weil die geologischen Schichten ähnlich arbeiten. Springe liegt genau in diesem Übergang zwischen Mittelgebirge und Beckenrand. Das macht das Wasser mineralreicher als in vielen nordwestlichen Landesteilen Niedersachsens, aber nicht so extrem wie in manchen rein kalkgeprägten Gebieten weiter südlich. Der lokale Wert spiegelt deshalb die Landschaft vor Ort wider: Hügel, Täler, kalkführende Gesteine und ein Versorgungsnetz, das regional zusammenhängt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Springe GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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