Wasserhärte in Steiningen

PLZ 54552 · Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz

8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Gerolstein

Website

Praktische Tipps bei 8 °dH

Spülmaschine

Bei 8 °dH in Steiningen reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Steiningen liegt mit 8 °dH 5,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Steiningen
8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Steiningen liegt mit 8 °dH 6,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Steiningen
8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Steineberg 10,9 °dH mittel
Demerath 8 °dH weich
Mehren 10,9 °dH mittel
Darscheid 10,9 °dH mittel
Ellscheid 8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Steiningen

Die Verbandsgemeindewerke Gerolstein speisen Steiningen mit Trinkwasser aus dem regionalen Netz der Vulkaneifel, das vor allem von Quellfassungen und Tiefbrunnen im Umfeld von Gerolstein, Birresborn und den höher gelegenen Eifelhängen lebt. Ein Teil des Wassers stammt aus den naturnahen Quellgebieten der Kyll- und Kylltalhänge, ein anderer aus Brunnen im Basalt- und Schieferuntergrund der Vulkaneifel. Diese Mischung wird in den Hochbehältern des Versorgungsgebiets zusammengeführt und nach Steiningen weitergeleitet. Der Ort hängt damit an einem Versorgungssystem, das sich nicht auf Fernwasser aus großen Talsperren stützt, sondern auf lokale Gewinnung aus der Eifel selbst. Zuständig ist der Wasserversorger der Verbandsgemeinde Gerolstein, erreichbar über die Verbandswerke vor Ort. Der Härtewert von 8 °dH passt zu dieser Landschaft. Steiningen liegt auf vulkanisch geprägten Böden, in einem Gebiet aus Basalt, Tuff und älteren devonischen Gesteinen. Diese Gesteine geben nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Deshalb bleibt das Wasser weich. Anders als in Kalkgebieten der Südeifel oder in Teilen von Rheinland-Pfalz mit deutlich härterem Grundwasser trifft das Wasser hier auf Untergrund, der es mineralisch nur schwach anreichert. Auch die kleinen Bäche der Umgebung, die zum Kyllsystem entwässern, bringen kein hartes Kalkwasser, sondern spiegeln den eher silikatischen und vulkanischen Charakter des Untergrunds. Genau daraus erklärt sich der niedrige Härtewert, den Steiningen aus dem natürlichen Untergrund der Vulkaneifel erhält. Im Vergleich zu Nachbarorten im Landkreis Vulkaneifel wirkt Steiningen damit spürbar anders als viele Gemeinden auf kalkreicherem Terrain. Orte näher an den Eifelrandlagen oder in stärker verkarsteten Abschnitten bekommen oft härteres Wasser, weil dort mehr gelöste Mineralien aus dem Gestein ins Trinkwasser gelangen. Steiningen liegt dagegen mitten in einer Landschaft, die vom Vulkanismus, von Basaltkuppen und von tief eingeschnittenen Tälern geprägt ist. Das Ergebnis ist ein regionales Wasserbild, das typisch für die westliche Vulkaneifel ist: kurze Wege von der Quelle bis ins Ortsnetz, keine weiten Transportstrecken und ein weicher Härtebereich, der sich klar vom mineralreicheren Wasser vieler anderer Regionen in Rheinland-Pfalz abhebt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Gerolstein

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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