Wasserhärte in Steinsberg

PLZ 56379 · Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz

14 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeinde Aar-Einrich

Website

Praktische Tipps bei 14 °dH

Spülmaschine

Bei 14 °dH in Steinsberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Steinsberg liegt mit 14 °dH 0,7 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Steinsberg
14
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Steinsberg liegt mit 14 °dH 0,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Steinsberg
14
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Cramberg 17,6 °dH hart
Gutenacker 15 °dH hart
Biebrich 14 °dH mittel
Wasenbach 17 °dH hart
Balduinstein 20,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Steinsberg

Steinsberg liegt mit 14 °dH spürbar über dem weichen Niveau vieler rheinland-pfälzischer Orte am Mittelrhein und auch meist etwas über den Werten, die aus den eher quarz- und schiefergeprägten Höhenlagen der Region gemeldet werden. Der Unterschied kommt nicht von ungefähr: Im Rhein-Lahn-Kreis treffen im Untergrund vor allem devonische Schiefer, Sandsteine und zähe Tonminerale aufeinander, dazu örtlich kalkhaltige Schichten und Verwitterungsmaterial aus den Hängen Richtung Lahntal. Solche Gesteine geben beim Kontakt mit Wasser Calcium und Magnesium ab. Die Lahn selbst prägt die Landschaft, auch wenn das Trinkwasser nicht direkt aus dem Fluss kommt. Niederschläge versickern in den Hängen, werden in Klüften und Lockergesteinen gespeichert und nehmen unterwegs Mineralien auf. Genau daraus erklärt sich der mittlere Härtebereich, der in Steinsberg deutlicher ausfällt als in vielen Gemeinden des Westerwalds, aber meist unter den sehr kalkreichen Werten mancher Orte aus dem südlichen Rheinland-Pfalz bleibt. Das Trinkwasser kommt vor Ort aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Rhein-Lahn, der die Gemeinde über regionale Gewinnungsanlagen im Rhein-Lahn-Kreis versorgt. Das Wasser stammt aus geschützten Quellen und Brunnen im Einzugsgebiet der Verbandsgemeinden, die ihr Rohwasser aus den wasserführenden Schichten des Schiefergebirges beziehen. Dort wird es gefasst, aufbereitet und über das Verbundnetz in die Ortsteile verteilt. Steinsberg hängt damit an einer dezentralen Struktur, wie sie für den Landkreis typisch ist: keine weite Fernleitung aus einer Talsperre, sondern regionale Förderung aus Brunnen und Quellfassungen in den Tälern und an den Hängen. Gerade diese Nähe zum Grundwasser aus den umliegenden Gesteinszügen sorgt dafür, dass die Mineralisierung nicht extrem ausfällt, aber klar über sehr weichen Quellenwasserwerten liegt. Der Blick auf die Nachbarschaft zeigt den Unterschied deutlich. Orte näher an den schieferdominierten Höhen des Taunus oder in stärker bewaldeten Seitentälern melden oft weichere Werte, während Siedlungen mit mehr kalkführenden Schichten und tieferem Grundwasser etwas härteres Wasser führen. Steinsberg steht da in der Mitte. Nicht so weich wie manche Orte im nördlichen Hunsrückrand, nicht so hart wie Gemeinden mit ausgeprägten Kalkbänken im südlichen Landesteil. Dieser mittlere Charakter passt zur Lage zwischen Lahn, Taunus und den Übergängen des Rhein-Lahn-Kreises: genug Mineralien aus dem Untergrund, aber kein dominanter Kalkzug, der den Härtewert nach oben treibt. Genau diese geologische Zwischenlage macht das Steinsberger Trinkwasser ortstypisch und unterscheidet es klar vom Landesdurchschnitt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeinde Aar-Einrich

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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