Wasserhärte in Stetten

PLZ 67294 · Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz

16,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH

Website

Praktische Tipps bei 16,1 °dH

Spülmaschine

Bei 16,1 °dH in Stetten: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Stetten liegt mit 16,1 °dH 2,8 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Stetten
16,1
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Stetten liegt mit 16,1 °dH 1,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Stetten
16,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Albisheim (Pfrimm) 14 °dH mittel
Gauersheim 19,3 °dH hart
Rittersheim 17,6 °dH hart
Einselthum 20,9 °dH hart
Ilbesheim 16,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Stetten

Stetten liegt beim Trinkwasser klar über dem rheinland-pfälzischen Mittel. 16,1 °dH sind hart und passen gut zu einem Ort am Nordrand des Alzeyer Hügellands, wo kalk- und mergelhaltige Schichten des Mainzer Beckens das Wasser deutlich mit Mineralien anreichern. Zwischen den sanften Höhen des Donnersbergkreises fehlen große oberirdische Wasserreservoirs; prägend sind hier Grundwasserleiter in Löss, Mergel und Kalkstein, aus denen das Wasser auf dem Weg durch den Untergrund viel Calcium und Magnesium löst. Darum fällt Stettens Wert kräftiger aus als in manchen Nachbarorten mit weicheren, stärker von Sandstein oder höher gelegenen Quellfassungen geprägten Netzen. Gegenüber dem Landesdurchschnitt liegt der Ort damit am oberen Rand dessen, was in Rheinland-Pfalz häufig gemessen wird, und näher an den härteren Versorgungsgebieten des Rheinhessischen Hügellands als an den weicheren Regionen des Pfälzerwalds. Das Trinkwasser stammt vor Ort aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz, der die Gemeinde über regionale Brunnen und Verbundleitungen versorgt. Maßgeblich sind Grundwasserfassungen im rheinhessisch-pfälzischen Verbundsystem, gespeist aus den wasserführenden Schichten im Umfeld von Alzey, dem Wonnegau und den angrenzenden Fördergebieten des Donnersbergraums. Oberflächenwasser aus einer Talsperre spielt in Stetten keine zentrale Rolle; entscheidend ist das tiefere Grundwasser, das aus den Kalk- und Mergelpaketen der Region gewonnen und im Verbundnetz aufbereitet wird. Genau dieser geologische Unterbau gibt dem Wasser seinen Charakter: klar, mineralreich und deutlich härter als in Orten, die stärker an Quellgebiete des Pfälzerwalds oder an sandigere Untergründe angeschlossen sind. Der Unterschied zu den Nachbarorten zeigt sich im regionalen Übergang. Richtung Rheinhessen bleiben die Härtewerte oft ähnlich hoch, weil die Böden dort ebenfalls von Löss, Kalk und tonigen Schichten geprägt sind. In den höher und waldreicher gelegenen Teilen des Donnersbergkreises kann das Bild je nach Quelle und Netzabschnitt etwas weicher ausfallen, besonders dort, wo andere Grundwasserstände oder kleinere Quellfassungen das System bestimmen. Stetten steht damit zwischen zwei Wasserwelten: nicht so weich wie viele westpfälzische Quellorte, aber auch nicht so extrem wie einzelne kalkreiche Versorgungszonen im Mainzer Becken. Der Wert von 16,1 °dH erzählt genau von dieser Lage am geologischen Übergang, an dem der Untergrund das Trinkwasser sichtbar formt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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