Wasserhärte in Stördorf

PLZ 25554 · Steinburg, Schleswig-Holstein

10,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Unteres Störgebiet

Website

Praktische Tipps bei 10,6 °dH

Spülmaschine

Bei 10,6 °dH in Stördorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Stördorf liegt mit 10,6 °dH 3,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Stördorf
10,6
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Stördorf liegt mit 10,6 °dH 4,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Stördorf
10,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hodorf 10,6 °dH mittel
Bekmünde 10,6 °dH mittel
Bekdorf 10,7 °dH mittel
Heiligenstedten 10,6 °dH mittel
Heiligenstedtenerkamp 10,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Stördorf

10,6 °dH in Stördorf liegt im mittleren Bereich, doch hinter diesem Wert steht ein sehr norddeutscher Untergrund. Der Ort im Kreis Steinburg sitzt auf den eiszeitlich geprägten Ablagerungen der Geest und der Marsch. Unter dem Boden wechseln Sand, Kies und lehmige Schichten, wie sie nach den letzten Kaltzeiten im Westen Schleswig-Holsteins abgelagert wurden. Genau diese Mischung bremst den Kontakt des Wassers mit kalkreichen Gesteinen stärker als in den Gebieten östlich von Itzehoe, wo Grundwasser länger durch kalkhaltigere Schichten fließt. In der näheren Umgebung wirken die Niederungen von Bekau und Stör als natürliche Leitlinien des Grundwassers, doch es gibt hier keine großen Kalkvorkommen wie in anderen Teilen Norddeutschlands. Darum bleibt die Härte in Stördorf moderat und nicht so hoch wie in vielen Orten auf den tiefen Kalk- und Kreideböden weiter südlich oder östlich. Das Trinkwasser stammt aus dem Verbund des Wasserbeschaffungsverbands Unteres Störgebiet, der in Steinburg mehrere Grundwasserbrunnen betreibt und das Wasser über das regionale Leitungsnetz verteilt. Gefördert wird aus tiefen Brunnen in geschützten Grundwasserleitern des Niederungs- und Geestrands, wo das Wasser nach langer Filtration im Untergrund besonders gleichmäßig ankommt. An der Oberfläche gibt es in Stördorf keine Talsperren oder Quellen, die den Alltag prägen würden; entscheidend ist das unterirdische Wasser aus den Gewinnungsgebieten des Verbands. Damit hängt die Versorgung eng mit dem Raum um Wilster, Krempe und die Störniederung zusammen, nicht mit entfernten Oberflächengewässern. Im Vergleich zu vielen Orten in Schleswig-Holstein liegt Stördorf nicht im extrem weichen Küstenwasser der reinen Marschgebiete und auch nicht im deutlich härteren Wasser einzelner kalkreicher Siedlungen im Binnenland. Der Kreis Steinburg zeigt ohnehin starke Unterschiede auf engem Raum: Dichte Siedlungen an der Elbe und in den Marschlagen bekommen oft sehr weiches Wasser, während Orte auf der Geest etwas mehr Mineralien aus dem Untergrund mitbringen. Stördorf sitzt genau dazwischen. Das macht den Härtewert stabil und regional typisch. Wer aus Nachbarorten entlang der Stör kommt, erkennt den Unterschied vor allem am geologischen Untergrund. Er ist hier sandiger, durchlässiger und weniger kalkreich als in vielen Gegenden des Landes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Unteres Störgebiet

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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