Wasserhärte in Süderau

PLZ 25361 · Steinburg, Schleswig-Holstein

12 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Unteres Störgebiet

Website

Praktische Tipps bei 12 °dH

Spülmaschine

Bei 12 °dH in Süderau: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Süderau liegt mit 12 °dH 1,9 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Süderau
12
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Süderau liegt mit 12 °dH 2,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Süderau
12
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Krempe 10,7 °dH mittel
Elskop 12 °dH mittel
Sommerland 12 °dH mittel
Grevenkop 12 °dH mittel
Krempdorf 12 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Süderau

Unter Süderau liegt keine harte Kalkplatte, sondern ein eiszeitlicher Untergrund aus Sanden, Kiesen, Geschiebelehm und Moränenmaterial, das die letzten Gletscher aus Skandinavien herangeschoben und wieder abgelagert haben. In der Störniederung und auf den flachwelligen Geestflächen des Kreises Steinburg mischen sich durchlässige Sandpakete mit feinerem Mergel und lehmigen Lagen. Genau diese Schichten prägen das Trinkwasser vor Ort: Regenwasser sickert vergleichsweise rasch durch die sandigen Böden, nimmt dabei aber auf seinem Weg durch kalkhaltige Bestandteile aus den eiszeitlichen Ablagerungen Calcium und Magnesium auf. So entsteht ein mittlerer Härtewert von 12 °dH, der für Süderau typisch ist. Die Nähe zu den Niederungen von Stör und deren Seitengewässern sorgt zusätzlich dafür, dass kein reines, sehr weiches Geestwasser aus tieferen, völlig entkalkten Sanden ankommt, sondern ein gemischtes Grundwasser aus verschiedenen Schichten. Das Trinkwasser stammt aus dem regionalen Grundwasser der umliegenden Brunnenanlagen, die im Netz des Wasserverbandes Unteres Störgebiet zusammengefasst sind. Von dort wird es aufbereitet und in die Ortsnetze rund um Süderau eingespeist, also nicht aus einer Talsperre oder einem Fernwasserwerk, sondern aus lokalen Förderbrunnen im Landkreis Steinburg. Diese Brunnen erschließen die eiszeitlichen Grundwasserleiter unter der Marsch- und Geestlandschaft, in denen das Wasser durch die langen Fließwege im Untergrund mineralischer wird. Süderau liegt damit klar im Einflussbereich der Unteren Stör und ihrer Niederungen, wo Grundwasser und Bodenaufbau eng zusammenhängen. Die Versorgungsstruktur ist regional, die Wasserherkunft ebenfalls; beides spiegelt die Landschaft direkt wider. Im Vergleich zu Nachbarorten im Kreis Steinburg zeigt Süderau ein mittleres, aber nicht auffallend weiches Profil. Orte auf den sandigeren Geestrücken östlich und südlich des Kreises erhalten oft etwas weicheres Wasser, weil dort weniger kalkführende Beimengungen im Untergrund stecken. In den Marschbereichen näher an Elbe und Stör fällt das Wasser dagegen je nach Schichtenaufbau teils kräftiger mineralisiert aus. Süderau liegt zwischen diesen Polen. Das Ergebnis ist ein Wasser, das deutlich weniger hart ist als in kalkreichen Regionen Schleswig-Holsteins, aber spürbar mineralischer als in sehr sandigen Gebieten der Heide. Gerade diese Lage zwischen Niederung und Geest macht den Ort wasserchemisch unverwechselbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Unteres Störgebiet

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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