Wasserhärte in Waldrach

PLZ 54320 · Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz

8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Trier-Land

Website

Praktische Tipps bei 8 °dH

Spülmaschine

Bei 8 °dH in Waldrach reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Waldrach liegt mit 8 °dH 5,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Waldrach
8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Waldrach liegt mit 8 °dH 6,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Waldrach
8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kasel 8,6 °dH mittel
Morscheid 8,6 °dH mittel
Mertesdorf 8,4 °dH weich
Korlingen 7,9 °dH weich
Riveris 7,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Waldrach

Unter Waldrach liegt nicht massiver Kalk, sondern der verwitterte Schiefer und Sandstein des Ruwertals, dazu Löss- und Hangsedimente, die seit der letzten Eiszeit von Wind und Bachläufen abgelagert wurden. Die Ruwerschlucht hat sich tief in diese Schichten eingeschnitten; Niederschläge sickern durch die lockeren Deckschichten, werden aber nicht lange in hartem Kalkgestein festgehalten, sondern laufen über silikatische Böden und verwittertes Gestein ab. Dadurch lösen sich nur wenig Calcium und Magnesium aus dem Untergrund. Genau daraus ergibt sich die weiche Wasserhärte von 8 °dH. Die Ruwer und ihre Seitentälchen prägen die Umgebung, nicht karstiges Gestein oder eiszeitliche Moränen. Auch das erklärt den Unterschied zu Orten weiter westlich im Hunsrück, wo teils härtere Mischungen aus Schiefer, Quarzit und tieferen Quellen auftreten. Das Trinkwasser für Waldrach kommt aus der regionalen Versorgung des Zweckverbands Wasserwerk Trier-Land, der die Orte im Ruwer- und Hochwaldraum über eigene Quellen und Brunnen speist und je nach Netzabschnitt auch mit aufbereitetem Mischwasser arbeitet. Die Gewinnung liegt in den wasserreichen Tal- und Hangbereichen des Verbandsgebiets, wo Schichtquellen aus dem Buntsandstein und aus den verwitterten Schieferlagen gefasst werden. Waldrach hängt damit nicht an einem fernen Großwasserwerk, sondern an einem eng verzahnten lokalen System, das auf die Quellhorizonte zwischen Trierer Talraum und Hunsrückrand setzt. Die Nähe zur Ruwer sorgt dabei für kurze Wege vom Einzugsgebiet bis ins Ortsnetz. Im Vergleich zu Trier oder Kasel bleibt Waldrach spürbar weicher, weil der Ort stärker von den Schiefer- und Sandsteinlagen des oberen Ruwertals geprägt ist und weniger von kalkreicheren Zuflüssen aus anderen Teilräumen. Gegenüber vielen Orten in der südlichen Eifel oder im Moselraum mit deutlich härterem Wasser wirkt Waldrach damit deutlich leichter mineralisiert. Auch innerhalb von Rheinland-Pfalz liegt der Wert im unteren Mittelfeld: nicht so extrem weich wie in manchen reinen Mittelgebirgslagen, aber klar unter den härteren Netzgebieten mit mehr Kalk- und Muschelkalkanteil. Wer hier Wasser zapft, bekommt also ein Produkt der Ruwerlandschaft selbst: Quellwasser aus Schiefer, Sandstein und hangnahen Lockersedimenten, geformt von einem Tal, das seit Jahrmillionen Wasser sammelt und weiterleitet.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Trier-Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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