Wasserhärte in Weilrod

PLZ 61276 · Hochtaunuskreis, Hessen

14,9 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Taunus

Website

Praktische Tipps bei 14,9 °dH

Spülmaschine

Bei 14,9 °dH in Weilrod: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Weilrod liegt mit 14,9 °dH 0,8 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Weilrod
14,9
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Weilrod liegt mit 14,9 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Weilrod
14,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Grävenwiesbach 16,9 °dH hart
Bad Camberg 20 °dH hart
Schmitten im Taunus 12,5 °dH mittel
Weilmünster, Marktflecken 18,4 °dH hart
Usingen 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Weilrod

Weilrod liegt beim Trinkwasser deutlich über dem hessischen Durchschnitt: 14,9 °dH ist hart, während viele Orte im Land eher im mittleren Bereich liegen. Der Grund sitzt im Untergrund des Hochtaunuskreises. Die Gemeinde greift auf Wasser aus dem Taunuskamm und aus den angrenzenden Buntsandstein- und quarzitgeprägten Schichten zurück. Dort löst das Wasser auf seinem Weg durch das Gestein Kalk- und Magnesiumanteile, die den Härtewert anheben. In den Talzügen von Weilrod, wo Bäche wie die Weil und ihre Nebenläufe das Gelände schneiden, treffen zusätzlich unterschiedliche Schichten aufeinander. Das prägt die Zusammensetzung stärker als in Regionen Hessens mit weicherem, stärker von Basalt oder reinem Sandstein beeinflusstem Wasser. Das Trinkwasser für Weilrod stammt aus dem Netz des Wasserbeschaffungsverbands Taunus, der im Hochtaunuskreis zahlreiche Quellen und Brunnen bündelt und das Wasser in die Ortsteile verteilt. Typisch sind gefasste Quellen aus den waldreichen Höhenlagen des westlichen Hintertaunus sowie Brunnen in den tieferen Lagen, die über Leitungen zusammengeführt werden. Anders als Orte, die stärker von Fernwasser oder Talsperrenwasser profitieren, bleibt Weilrod damit eng an die lokalen Gewinnungsgebiete gebunden. Genau diese Herkunft aus den naturnahen, aber mineralreichen Schichten sorgt dafür, dass der Wert nicht weich ausfällt, sondern klar im harten Bereich liegt. Auch die Nähe zu bewaldeten Quellbereichen und den wasserführenden Tälern rund um Rod an der Weil und die umliegenden Ortsteile spielt dabei eine Rolle. Im Vergleich zu Nachbarorten im Taunus wirkt Weilrod deshalb eigenständig. Wo manche Gemeinden des Hochtaunus etwas weichere Mischungen aus Quell- und Fernwasser erhalten, zeigt Weilrod die Handschrift des eigenen Untergrunds deutlicher. Gegenüber dem hessischen Mittel ist das Wasser merklich mineralreicher, gegenüber Orten im Rhein-Main-Gebiet oft auch weniger stark gemischt. Der Härtewert passt damit zu einer Gemeinde, die auf Höhenzügen, Waldflächen und Quellgebieten sitzt und ihr Trinkwasser nicht aus einer großen überregionalen Talsperrenstruktur bezieht, sondern aus den lokalen geologischen Vorräten des Taunus.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Taunus

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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