Wasserhärte in Winnweiler

PLZ 67722 · Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz

13,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 13,8 °dH

Spülmaschine

Bei 13,8 °dH in Winnweiler: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Winnweiler liegt mit 13,8 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Winnweiler
13,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Winnweiler liegt mit 13,8 °dH 0,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Winnweiler
13,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lohnsfeld 13,1 °dH mittel
Imsbach 14,9 °dH hart
Münchweiler an der Alsenz 12,9 °dH mittel
Schweisweiler 14,9 °dH hart
Höringen 12,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Winnweiler

Zwischen dem Alsenztal und den bewaldeten Höhen des Nordpfälzer Berglands sammelt sich das Wasser für Winnweiler auf einem Untergrund, der nicht nur aus hartem Buntsandstein besteht. Im Donnersbergkreis wechseln Sandstein, Mergel und tonige Schichten in kurzer Folge, dazu kommen Verwitterungsdecken aus Löss und Lehm in den Mulden. Solche Böden geben Calcium und Magnesium an das Grundwasser ab. Darum liegt Winnweiler mit 13,8 °dH im mittleren Bereich. Die Alsenz und ihre Seitentäler führen zwar oberflächennah Wasser, prägen aber vor allem die Neubildung des Grundwassers, das in den Talauen schneller nachsickert als auf den trockeneren Höhen. Das Ergebnis ist kein sehr weiches Quellwasser aus reinem Sandstein, aber auch kein schwer kalkiges Wasser aus reinem Muschelkalk. Es ist das Wasser eines Übergangsraums zwischen Wald, Tal und Acker. Versorgt wird Winnweiler vom Zweckverband Wasserversorgung Westpfalz. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Verbund, gespeist aus eigenen Tiefbrunnen und Quellgebieten im westpfälzischen Bergland sowie aus überörtlichen Aufbereitungs- und Speicheranlagen des Verbandes. Die Versorgung ist damit an die Wasserlandschaft zwischen Donnersberg, Alsenz und den Hochflächen der Nordpfalz gebunden, nicht an einen einzelnen nahen Stausee. Diese Mischung erklärt den mittleren Härtebereich: genug gelöste Mineralien aus den Gesteinen der Umgebung, aber durch die regionale Aufbereitung nicht so stark ausgeprägt wie in Orten mit sehr kalkreichen Schichten. Der Charakter des Wassers bleibt damit eng an den Untergrund der Westpfalz gekoppelt. Gegenüber Nachbarorten fällt Winnweiler in der Region als mittlerer Wert auf. Richtung Kaiserslautern werden in Teilen der Westpfalz oft weichere Werte erreicht, weil dort andere Sandstein- und Quellgebiete stärker dominieren. Im weiteren Donnersbergkreis und entlang der Alsenz finden sich dagegen Orte mit ähnlich spürbarem Mineralgehalt, sobald Mergel und Tonanteile zunehmen. Rheinland-Pfalz insgesamt zeigt ein breites Spektrum zwischen sehr weichem Pfälzerwald-Wasser und deutlich härteren Versorgungen in kalkreicheren Räumen. Winnweiler steht genau dazwischen: geprägt vom Wechsel der Gesteine, vom Tal der Alsenz und von einem Verbund, der regionale Quellen, Brunnen und Speicher zu einem ortstypischen Trinkwasser zusammenführt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber