Wasserhärte in Wippingen

PLZ 26892 · Emsland, Niedersachsen

9,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Hümmling

Website

Praktische Tipps bei 9,4 °dH

Spülmaschine

Bei 9,4 °dH in Wippingen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Wippingen liegt mit 9,4 °dH 3,6 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Wippingen
9,4
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Wippingen liegt mit 9,4 °dH 5,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wippingen
9,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Renkenberge 6,9 °dH weich
Kluse 6,9 °dH weich
Neubörger 6,9 °dH weich
Dörpen 4 °dH weich
Walchum 6,9 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Wippingen

Unter Wippingen liegt das norddeutsche Tiefland aus Sanden, Geschiebemergel und eiszeitlichen Ablagerungen. Das Material stammt aus den saale- und weichselzeitlichen Vorstößen des Inlandeises, das Moränen, Mergel und kiesige Sande aus Skandinavien heranschob und nach dem Rückzug als flache, wechselhafte Schichtfolge zurückließ. Kalk ist hier nicht als massiver Fels vorhanden, sondern nur fein verteilt im Geschiebemergel und in einzelnen Kalkgeröllen. Genau diese geologische Mischung prägt die Härte des Trinkwassers. Das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch Sand und Mergel nur einen mittleren Anteil an Calcium und Magnesium auf. Mit 9,4 °dH liegt Wippingen deshalb weder im sehr weichen Moorwasser des Emslandes noch bei harten Kalkwässern aus südlicheren Landesteilen. Die Hase und die nahe Ems bestimmen das Landschaftswasser, aber das Trinkwasser kommt aus tieferen Grundwasserleitern, nicht direkt aus den Flüssen. Der sandige Untergrund filtert rasch, doch die Mergelanteile liefern genug Mineralien, um den Wert im mittleren Bereich zu halten. Versorgt wird Wippingen über den regionalen Verbund der Trinkwasserversorgung des Wasserverbands Hümmling. Das Wasser stammt aus gefassten Grundwasserbrunnen im Emsland, aufbereitet und ins Netz eingespeist über die Anlagen des Verbands. Anders als Orte mit oberflächennahem Moor- oder Niedermoorwasser bezieht Wippingen sein Trinkwasser aus tieferen, geschützten Schichten, die deutlich gleichmäßiger mineralisiert sind. Der Ort steht damit zwischen den sehr weichen Wässern vieler emsländischer Moor- und Geestlagen und den härteren Werten, wie sie in Regionen mit mehr Kalkuntergrund oder stärker kalkhaltigen Grundwasserleitern vorkommen. Auch gegenüber Nachbarorten zeigt sich der Unterschied klar: Wo die Sande mächtiger und kalkärmer sind, fällt das Wasser weicher aus, wo mehr Geschiebemergel im Untergrund steckt, steigt die Härte. Wippingen liegt genau in diesem Übergangsraum aus sandiger Geest und eiszeitlichem Mergel, und daraus erklärt sich der mittlere Wert von 9,4 °dH.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Hümmling

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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