Wasserhärte in Wittstock/Dosse

PLZ 16909 · Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

15,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasser- und Abwasserverband Dosse

Website

Praktische Tipps bei 15,7 °dH

Spülmaschine

Bei 15,7 °dH in Wittstock/Dosse: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Wittstock/Dosse liegt mit 15,7 °dH 0,7 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Wittstock/Dosse
15,7
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Wittstock/Dosse liegt mit 15,7 °dH 1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wittstock/Dosse
15,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Heiligengrabe 16,8 °dH hart
Eldetal 18,4 °dH hart
Kieve 16,3 °dH hart
Halenbeck-Rohlsdorf 15 °dH hart
Buchholz 18,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Wittstock/Dosse

Zwischen den sanften Höhenzügen der Prignitz und den Niederungen der Dosse sammelt sich das Wasser von Wittstock/Dosse auf seinem Weg durch Sand, Geschiebe und eiszeitliche Ablagerungen. Die Dosse, kleine Zuflüsse und die vermoorten Senken der Umgebung prägen den Untergrund ebenso wie die Endmoränen und Sander, die hier den Boden dominieren. Solche lockeren Schichten lassen Regenwasser gut versickern, doch unterwegs nimmt es aus Kalk und anderen Mineralien mehr gelöste Stoffe auf. Darum liegt die Wasserhärte in Wittstock/Dosse bei 15,7 °dH und damit klar im harten Bereich. Die Landschaft westlich und südlich der Stadt wirkt auf den ersten Blick weich und weit, im Untergrund arbeitet sie aber als Mineralfilter, der das Grundwasser spürbar anreichert. Das Trinkwasser stammt aus den örtlichen Grundwasserbrunnen des Wasser- und Abwasserverbandes Dosse, der die Versorgung in Wittstock/Dosse und dem Umland organisiert. Gewonnen wird es aus tieferen Schichten, die vor allem in den grundwasserführenden Sanden und eiszeitlichen Ablagerungen der Region liegen. Oberflächenwasser aus Flüssen oder Talsperren spielt hier keine Rolle; entscheidend sind die Brunnenfelder im Verbandsgebiet, die das Wasser aus dem natürlichen Vorrat unter der Landschaft fördern. Genau dort wirken die geologischen Schichten als Ursache des Härtegrads: Je länger das Wasser durch mineralische Ablagerungen strömt, desto stärker steigt der Gehalt an Calcium und Magnesium. Im Vergleich zu vielen Orten in Brandenburg steht Wittstock/Dosse eher auf der harten Seite. Große Teile des Landes sind zwar ebenfalls vom Eis der letzten Kaltzeiten geformt, doch nicht überall treffen Grundwasser und kalkhaltige Sedimente so deutlich aufeinander wie hier im Nordwesten von Ostprignitz-Ruppin. Nachbarorte mit stärker sandigen, nährstoffärmeren Böden liegen oft etwas weicher, während Wittstock/Dosse durch die Dosse-Niederung und die umgebenden Geschiebemergel einen deutlich mineralreicheren Charakter zeigt. Genau dieser geologische Rahmen macht den Unterschied: kein reines Sandwasser, sondern ein spürbar härteres Grundwasser aus einer Landschaft, die Wasser sammelt, filtert und unterwegs mit Mineralen auflädt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasser- und Abwasserverband Dosse

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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