Wasserhärte in Wolmirsleben

PLZ 39435 · Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt

13,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserzweckverband "Bode-Wipper"

Website

Praktische Tipps bei 13,5 °dH

Spülmaschine

Bei 13,5 °dH in Wolmirsleben: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Wolmirsleben liegt mit 13,5 °dH 8,1 °dH unter dem Durchschnitt (21,6 °dH).

Wolmirsleben
13,5
Sachsen-Anhalt
21,6

Vergleich mit Deutschland

Wolmirsleben liegt mit 13,5 °dH 1,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wolmirsleben
13,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bördeaue 15,1 °dH hart
Egeln 12,6 °dH mittel
Borne 15,1 °dH hart
Börde-Hakel 15,1 °dH hart
Sülzetal 14,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Wolmirsleben

13,5 °dH prägen das Trinkwasser in Wolmirsleben: mittlere Härte, getragen von den Gesteinen und Böden des nördlichen Harzvorlands im Salzlandkreis. Unter der flachen Landschaft liegen Schichten aus Kalk, Mergel und Sandstein, darüber Löss und lehmige Decksedimente. Regenwasser sickert dort langsam ein, löst unterwegs Mineralien aus dem Untergrund und speist die Grundwasserleiter, aus denen das Trinkwasser gewonnen wird. Die Nähe zur Bode und zu den kleineren Niederungsbereichen im Umfeld von Egeln, Cochstedt und Staßfurt sorgt dafür, dass das Wasser nicht aus einem einzigen geologischen Milieu kommt, sondern aus einem Gemisch unterschiedlicher Schichten. Genau darin liegt der mittlere Härtewert: weniger weich als in Gegenden mit reinem Sand oder Moor, aber deutlich milder als in Kalkgebieten mit sehr hohem Mineralgehalt. Das Trinkwasser erreicht Wolmirsleben aus dem Netz des Wasserzweckverbandes "Bode-Wipper", der die Versorgung im nördlichen Salzlandkreis bündelt. Das Wasser stammt aus regionalen Grundwasserbrunnen und Tiefbrunnenanlagen im Verbandsgebiet; es wird nicht aus einer fernen Talsperre herangeführt, sondern aus den örtlichen Vorräten des Untergrunds. Nach Aufbereitung und Mischung gelangt es über das Leitungsnetz nach Wolmirsleben und in die umliegenden Orte. Die Herkunft aus mehreren Gewinnungsgebieten erklärt auch, warum die Werte nicht sprunghaft, sondern konstant im mittleren Bereich bleiben. Der Verband versorgt dabei nicht nur Wolmirsleben, sondern auch Nachbarorte im Raum Egeln, Westeregeln und im weiteren Umfeld von Aschersleben und Staßfurt. Gegenüber vielen Orten im südlichen Sachsen-Anhalt fällt Wolmirsleben damit in die moderate Mitte. In Teilen des Harzrandes und in einzelnen Kalk- und Lösslandschaften liegen die Härtewerte höher, während weiter westlich oder in sandigeren Bereichen weichere Wässer vorkommen. Wolmirsleben liegt genau zwischen diesen Polen. Das Wasser spiegelt die Übergangslandschaft zwischen Bode-Niederung und den leicht ansteigenden Flächen des Salzlandkreises. Diese Lage macht den Ort wasserchemisch eigenständig: nicht extrem hart wie in manchen kalkreichen Nachbarbereichen, nicht auffallend weich wie in rein sandigen Regionen, sondern mit einem stabilen, ortstypischen Mittelwert, der direkt aus dem Untergrund der Region kommt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserzweckverband "Bode-Wipper"

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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