Wasserhärte in Apenburg-Winterfeld, Flecken

PLZ 38486 · Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt

16,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverbund Stendal-Altmark

Website

Praktische Tipps bei 16,1 °dH

Spülmaschine

Bei 16,1 °dH in Apenburg-Winterfeld, Flecken: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Apenburg-Winterfeld, Flecken liegt mit 16,1 °dH 5,5 °dH unter dem Durchschnitt (21,6 °dH).

Apenburg-Winterfeld, Flecken
16,1
Sachsen-Anhalt
21,6

Vergleich mit Deutschland

Apenburg-Winterfeld, Flecken liegt mit 16,1 °dH 1,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Apenburg-Winterfeld, Flecken
16,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Beetzendorf 15,1 °dH hart
Klötze 14,9 °dH hart
Kuhfelde 15,1 °dH hart
Rohrberg 16,1 °dH hart
Kalbe (Milde) 17,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Apenburg-Winterfeld, Flecken

Apenburg-Winterfeld liegt mit 16,1 °dH spürbar über dem Sachsen-Anhalt-Durchschnitt und auch über vielen Orten im Altmarkkreis Salzwedel, wo das Wasser oft etwas weicher ausfällt. Der Grund liegt im Untergrund der westlichen Altmark: Unter den Feldern und Dörfern stehen glaziale Sande, Geschiebelehme und eiszeitliche Ablagerungen, darunter wasserführende Schichten, die Kalk und Magnesium aus dem Gestein lösen. Der Einfluss der Altmark-Bäche und Niederungen ist begrenzt, weil hier keine großen Voralpen- oder Harzquellen das Netz speisen. Stattdessen prägt das Grundwasser aus den lokalen Tiefen die Härte, und genau dieses Grundwasser trägt den höheren Mineralgehalt bis an die Zapfstelle. Das Trinkwasser stammt aus den örtlichen Grundwasserbrunnen des regionalen Versorgers, in diesem Teil der Altmark üblicherweise über das Netz des Wasserverbunds Stendal-Altmark. Gefördert wird es aus Brunnenfeldern im Landkreis, aufbereitet und über Leitungen nach Apenburg, Winterfeld und die umliegenden Ortsteile verteilt. Talsperren spielen hier keine Rolle, Quellen ebenfalls nicht. Entscheidend sind die ergiebigen Grundwasserleiter unter der offenen Landschaft zwischen Apenburg, Winterfeld, Klötze, Diesdorf und dem Raum um den Gardelegener Höhenzug. Dort sitzt das Wasser tiefer und länger im Boden, nimmt auf dem Weg Mineralstoffe auf und kommt deshalb härter an als in manchen Nachbarorten mit flacherer oder sandigerer Deckschicht. Der Vergleich mit den Nachbarn zeigt das gut: In den kleineren Siedlungen der Altmark wechseln die Werte je nach Brunnenstandort, doch Apenburg-Winterfeld steht klar im härteren Bereich. Gegenüber Teilen Sachsen-Anhalts mit weicheren Werten aus Harzrand, Elbauen oder aus Fernwasserbezug wirkt das Wasser hier bodenständiger und kalkreicher. Genau diese Herkunft aus dem lokalen Grundwasser macht den Ort typisch für die westliche Altmark: keine Fernleitung aus dem Gebirge, sondern Wasser aus der eigenen Landschaft, geprägt von den eiszeitlichen Schichten unter Apenburg und Winterfeld. Die Härte von 16,1 °dH ist damit ein direkter Fingerabdruck des Untergrunds vor Ort.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverbund Stendal-Altmark

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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