Wasserhärte in Asselfingen

PLZ 89176 · Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg

18,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Landeswasserversorgung

Website

Praktische Tipps bei 18,6 °dH

Spülmaschine

Bei 18,6 °dH in Asselfingen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Asselfingen liegt mit 18,6 °dH 2,7 °dH über dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Asselfingen
18,6
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Asselfingen liegt mit 18,6 °dH 3,9 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Asselfingen
18,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rammingen 18 °dH hart
Niederstotzingen 18,8 °dH hart
Öllingen 17,7 °dH hart
Setzingen 17,4 °dH hart
Langenau 16 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Asselfingen

Unter Asselfingen liegt die Schwäbische Alb mit ihrem typischen Jurakalk. Dieser Kalkstein entstand aus Ablagerungen eines warmen Meeres und wurde später durch Hebung, Verkarstung und Frostsprengung stark zerklüftet. Darüber liegen nur dünne Böden, dazu stellenweise Mergel und eiszeitliche Deckschichten aus Schotter und Moränenmaterial, das die Flüsse der Kaltzeiten herangetragen haben. Genau diese Mischung prägt das Trinkwasser. Regen versickert schnell durch den Kalk, nimmt unterwegs viel Calcium und Magnesium auf und speist das Grundwasser im Karst. So kommt Asselfingen auf 18,6 °dH. Der Härtewert sitzt klar im harten Bereich, weil das Wasser auf seinem Weg durch den verkarsteten Untergrund besonders viel Mineralfracht mitnimmt. Die Nähe zum Lonetal und zu den lössarmen Hochflächen verstärkt diesen Effekt, denn dort fehlt ein tiefer, toniger Boden, der das Wasser lange filtern oder weich halten könnte. Im Alb-Donau-Kreis ist das ein vertrautes Bild, doch Asselfingen liegt auf der Albhochfläche mit einem besonders kalkgeprägten Untergrund, während Orte weiter westlich oder in tieferen Talräumen häufiger weicheres Mischwasser erhalten. Das Trinkwasser kommt örtlich aus dem Verbund der Landeswasserversorgung Baden-Württemberg. Versorgt wird Asselfingen über das regionale Leitungsnetz, das Wasser aus den Gewinnungsgebieten der Schwäbischen Alb und aus dem Donauried in die Gemeinden des Alb-Donau-Kreises bringt. Dort stammen die Mengen aus Tiefbrunnen und Quellfassungen, die in den kalkreichen Gesteinen der Alb und in den kiesigen Schichten der Donauauen arbeiten. Die Aufbereitung bleibt auf ein Minimum beschränkt, weil das Rohwasser bereits aus gut geschützten Grundwasserleitern kommt. Asselfingen unterscheidet sich damit von vielen Nachbarorten auf der Alb nur im Detail, nicht im Grundmuster: Auch in Nerenstetten, Ballendorf oder Börslingen prägt der Jura den Geschmack und die Härte. Gegenüber großen Teilen Baden-Württembergs fällt der Ort durch sein deutlich härteres Wasser auf, denn in den Schwarzwaldtälern, am Oberrhein oder in manchen Stuttgarter Mischgebieten ist der Kalkanteil oft niedriger. In Asselfingen bleibt das Wasser deshalb ein klarer Ausdruck des lokalen Untergrunds, vom Jurakalk unter den Feldern bis zur Leitung im Haus.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Landeswasserversorgung

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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