Wasserhärte in Bahretal

PLZ 01819 · Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen

9,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Pirna/Sebnitz

Website

Praktische Tipps bei 9,1 °dH

Spülmaschine

Bei 9,1 °dH in Bahretal: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Bahretal liegt mit 9,1 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Bahretal
9,1
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Bahretal liegt mit 9,1 °dH 5,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bahretal
9,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bad Gottleuba-Berggießhübel 9,1 °dH mittel
Liebstadt 9,1 °dH mittel
Dohma 9,1 °dH mittel
Müglitztal 9,1 °dH mittel
Pirna 9,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bahretal

Zwischen Müglitztal, den Hängen des Osterzgebirges und den offenen Rücken des Sächsischen Elblands sammelt sich das Wasser von Bahretal auf einem Weg durch Sandstein, Schutt und festere kristalline Gesteine. Die Bäche der Bahre schneiden sich tief ein, versickern stellenweise im Untergrund und werden von Niederschlag aus den höher gelegenen Flächen gespeist. Genau dort liegt auch der Grund für den mittleren Härtewert von 9,1 °dH: Das Grundwasser löst auf seinem Weg durch die Gesteinsschichten nur mäßig viel Kalk und Magnesium heraus. Unter den Talböden und in den lockeren Sedimenten der Auen liegen weichere, durchlässige Schichten, darüber prägen quarzreiche Sandsteine und lokal auch kalkhaltigere Lagen das Bild. Im Ergebnis entsteht kein sehr hartes, aber auch kein weiches Wasser. Es liegt zwischen den stärker mineralisierten Wässern der Elbtalrandlagen und den oft etwas weicheren Quellwässern der höher gelegenen Erzgebirgslagen. Das Trinkwasser stammt aus dem regionalen Verbund der Wasserversorgung, der Bahretal über das Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Pirna/Sebnitz versorgt. Das Wasser kommt dabei nicht nur aus einem einzigen Brunnen, sondern aus mehreren Gewinnungsgebieten der Umgebung, ergänzt durch aufbereitetes Wasser aus dem Verbundsystem. Typisch sind Quellfassungen und Grundwasserbrunnen aus den Tälern und Vorbergen des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, teils mit Anbindung an Speicher- und Verbundleitungen aus dem Raum Pirna und dem Elbtal. So bleibt die Versorgung an die Landschaft gebunden, aus der auch die Bahre ihre Zuflüsse erhält. Die Mineralisation passt zu diesem Mischsystem aus Talgrundwasser und Quellwasser aus den höher gelegenen, geologisch wechselnden Einzugsgebieten. Bahretal steht damit zwischen zwei Welten. Gegenüber Orten näher an der Elbe ist das Wasser meist etwas weniger kalkreich, weil dort andere Sedimente und stärkere Einflüsse aus dem Elbtal wirken. Gegenüber Bergorten des Osterzgebirges ist es oft mineralreicher, weil dort stärker von kristallinen Gesteinen und Quellhorizonten geprägtes, teils weicheres Wasser dominiert. Auch im Vergleich zum sächsischen Durchschnitt fällt Bahretal nicht aus dem Rahmen, bleibt aber klar vom typischen Bild vieler Sandstein- und Mittelgebirgslagen geprägt. Die Landschaft formt hier nicht nur das Tal, sondern auch den Charakter des Wassers aus den Leitungen.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Pirna/Sebnitz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber