Wasserhärte in Bechstedt

PLZ 07426 · Saalfeld-Rudolstadt, Thüringen

8,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für Städte und Gemeinden des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt

Website

Praktische Tipps bei 8,2 °dH

Spülmaschine

Bei 8,2 °dH in Bechstedt reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Bechstedt liegt mit 8,2 °dH 12,7 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Bechstedt
8,2
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Bechstedt liegt mit 8,2 °dH 6,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bechstedt
8,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Allendorf 11,5 °dH mittel
Schwarzburg 8,2 °dH weich
Sitzendorf 17 °dH hart
Königsee 8,2 °dH weich
Unterweißbach 8,2 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Bechstedt

Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt liegt geologisch an einer Übergangszone, in der Buntsandstein, Muschelkalk und stellenweise auch Schichten des Thüringer Schiefergebirges dicht beieinanderliegen. Genau diese wechselnden Gesteine prägen das Wasser im südlichen Teil des Kreises. Kalkarme Sandsteinböden lassen Regen rasch versickern, ohne viel Calcium und Magnesium aufzunehmen. Wo die Täler von Saale, Schwarza und ihren Nebenbächen das Gestein nur kurz anreißen, bleibt das Wasser deutlich weicher als in den Kalkgebieten weiter nördlich oder westlich. Bechstedt profitiert von dieser Lage am Rand der welligen Höhen des Naturraums zwischen Thüringer Wald und Saaletal. Das Wasser, das hier im Netz ankommt, trägt deshalb nur wenig gelöste Härtebildner mit sich und liegt bei 8,2 °dH im weichen Bereich. Versorgt wird Bechstedt über das Netz des Wasser- und Abwasserzweckverbands Saalfeld-Rudolstadt, der die Ortsteile und Dörfer im Kreis mit Trinkwasser aus den örtlichen Gewinnungsanlagen und dem regionalen Verbundsystem beliefert. In diesem Teil Thüringens stammen die Mengen typischerweise aus Brunnen und Quellfassungen in den wasserreichen Höhenlagen, ergänzt durch gespeicherte Ressourcen aus dem Verbund der Kreisversorgung. Entscheidend ist nicht ein einzelner Großfluss, sondern die Mischung aus Quellwasser aus den Buntsandstein- und Schieferbereichen sowie aufbereitetem Wasser aus dem regionalen Leitungsnetz. So bleibt die Versorgung auch in kleineren Orten wie Bechstedt stabil, obwohl die natürliche Wasserführung in den Höhen und Tälern des Kreises stark schwankt. Bechstedt unterscheidet sich damit sichtbar von vielen Nachbarorten und von Teilen Thüringens, in denen Muschelkalk und Löss größere Härtewerte erzeugen. Richtung Ilmkreis, Saaleplatte oder in kalkreicheren Abschnitten des Landkreises steigen die Werte oft merklich an, weil dort mehr Calciumcarbonat ins Wasser gelangt. Im Raum Bechstedt bleibt der Einfluss des kalkarmen Untergrunds stärker. Das Wasser wirkt daher weicher als in vielen Orten des Thüringer Beckens und zugleich gleichmäßiger als in kleinen Hochlagen, wo reine Quellzüge je nach Niederschlag stark schwanken können. Die Lage zwischen den Flusssystemen der Saale und ihrer Zuflüsse macht den Ort wasserwirtschaftlich eigenständig: kein reines Talwasser, kein hartes Karstwasser, sondern ein regional geprägtes Mischbild aus Wald, Sandstein und behutsam eingebundenem Verbundnetz.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für Städte und Gemeinden des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber