Wasserhärte in Burgwedel

PLZ 30938 · Region Hannover, Niedersachsen

13,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

enercity Netz GmbH

Website

Praktische Tipps bei 13,3 °dH

Spülmaschine

Bei 13,3 °dH in Burgwedel: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Burgwedel liegt mit 13,3 °dH genau im Durchschnitt (13 °dH).

Burgwedel
13,3
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Burgwedel liegt mit 13,3 °dH 1,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Burgwedel
13,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Isernhagen 11,7 °dH mittel
Langenhagen 10,2 °dH mittel
Wedemark 13,2 °dH mittel
Burgdorf 6,5 °dH weich
Hannover 12 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Burgwedel

Burgwedel liegt mit 13,3 °dH klar über dem niedersächsischen Mittel vieler norddeutscher Wassergebiete und etwas über den weichen Werten, die man aus den sandigen Heide- und Moorzonen nördlich von Hannover kennt. Der Grund sitzt im Untergrund der Region Hannover: Unter den Siedlungsflächen von Großburgwedel, Kleinburgwedel, Fuhrberg, Thönse und Wettmar liegen eiszeitliche Sande, Kiese und teilweise tonige Schichten, die das Wasser auf seinem Weg durch den Grund mit Calcium und Magnesium anreichern. Das Trinkwasser trifft hier also nicht auf blanken Kalkstein, sondern auf ein wechselndes Paket aus Geschiebe, Sand und bindigen Lagen, wie es für die norddeutsche Tiefebene typisch ist. Auch die Nähe zu den Niederungen von Wietze, Aue und der Leine prägt die Grundwasserbewegung in der Umgebung: Das Wasser wird aus langen Fließwegen gespeist, nicht aus alpinen Quellhorizonten. Genau deshalb liegt Burgwedel bei einer mittleren Härte, während Orte mit stärker von Moor- und Sandgrundwasser geprägter Versorgung oft weicheres Wasser bekommen. Geliefert wird das Trinkwasser im Burgwedeler Netz von enercity Netz beziehungsweise den hannoverschen Wasserwerken im Verbund der Region Hannover. Das Wasser stammt aus den Förderbrunnen der Wasserversorgung im Umland von Hannover, vor allem aus den bekannten Gewinnungsgebieten Fuhrberg und Grasdorf sowie weiteren Grundwasserfeldern der Stadtwerke- und enercity-Struktur. Dort wird Grundwasser aus tiefen, geschützten Sand- und Kiesschichten gefördert, aufbereitet und über das regionale Leitungsnetz in die Ortsteile von Burgwedel verteilt. Quellen oder Talsperren spielen hier keine Rolle; Burgwedel lebt von Grundwasser aus dem norddeutschen Lockersediment, nicht von Fernwasser aus Mittelgebirgsstauseen. Im Vergleich zu Nachbarorten fällt Burgwedel damit in die mittlere Zone, aber nicht in die weiche Ecke. Richtung Hannover und Isernhagen liegen ähnliche Werte oft in derselben Größenordnung, weil die Wasserversorgung aus denselben Grundwasserleitern und Förderstrukturen kommt. Noch weiter in die Heide hinein, etwa in stärker moorigen oder sandigen Lagen, wirkt das Wasser häufig etwas weicher, während Orte mit anderer Beimischung aus tieferen Kiesschichten teils härter ausfallen. Burgwedel steht also genau an der Schnittstelle zwischen der lockeren Geologie der Norddeutschen Tiefebene und der regionalen Wassergewinnung der Region Hannover. Der Härtewert spiegelt diese Mischung aus weit gereistem Grundwasser, eiszeitlichen Ablagerungen und der zentralen Versorgung über das hannoversche Netz ziemlich präzise wider.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: enercity Netz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber