Wasserhärte in Dohr

PLZ 56812 · Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz

11 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Cochem

Website

Praktische Tipps bei 11 °dH

Spülmaschine

Bei 11 °dH in Dohr: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Dohr liegt mit 11 °dH 2,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Dohr
11
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Dohr liegt mit 11 °dH 3,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dohr
11
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Faid 11,6 °dH mittel
Bremm 11 °dH mittel
Weiler 11 °dH mittel
Cochem 12,2 °dH mittel
Ediger-Eller 12,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Dohr

Die Verbandsgemeindewerke Cochem holen das Trinkwasser für Dohr aus dem Gruppenwasserversorgungssystem des Landkreises Cochem-Zell, vor allem aus Quellen und Brunnen im Kaulenbachtal und aus dem Leitungsnetz des Wasserwerks im Raum Cochem. Dort speisen Quellfassungen aus den Hunsrückhöhen und Grundwasserfassungen in den Talräumen die Versorgung; das Wasser wird über Hochbehälter und Verbundleitungen bis nach Dohr geführt. Der Ort liegt zwischen den Schiefer- und Grauwackezügen des nördlichen Eifelrandes und den tieferen Lagen der Moselzuflüsse. Diese geologischen Schichten geben nur mäßig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Darum landet Dohr bei 11 °dH, also im mittleren Bereich. Die Nähe zum Kautenbach, zur Ellbachmulde und zu den bewaldeten Rücken um Büchel und Faid sorgt für ein Wasser, das weder sehr weich wie in manchen Quellorten der Hunsrückhöhen noch so mineralreich wie in einzelnen Moseltälern ausfällt. Dohr steht damit zwischen zwei Wasserräumen. In den Höhenlagen von Eifel und Hunsrück liefern viele Quellen eher weiches Wasser, weil Regen auf Schiefer, Sandstein und Grauwacke nur wenig gelöste Mineralien mitnimmt. Tiefer an der Mosel, etwa in Richtung Cochem oder Valwig, kommen häufiger härtere Anteile aus den anstehenden Gesteinen und aus länger im Untergrund fließendem Grundwasser hinzu. Dohr liegt genau in diesem Übergang. Der Ort bezieht sein Trinkwasser nicht aus einer Talsperre, sondern aus einem regional verschalteten Netz mit Quell- und Brunnenwasser, das auf die Strukturen des Landkreises Cochem-Zell abgestimmt ist. Dadurch bleibt die Härte stabil im mittleren Bereich, ohne die starken Ausschläge, wie sie in einzelnen Seitentälern oder auf einzelnen Hochflächen vorkommen. Gegenüber Nachbarorten wirkt Dohr deshalb weder ausgesprochen weich noch auffallend hart. Faid und Büchel liegen ähnlich im Einfluss der Eifelhänge, während Orte näher an der Mosel oft einen etwas anderen Mineralgehalt zeigen, weil dort Grundwasser länger mit Kalk- und Schieferlagen in Kontakt bleibt. Auch im Rest von Rheinland-Pfalz ist Dohr typisch für den Westen des Landes: nicht die sehr weichen Werte mancher Pfälzer Waldorte, nicht die höheren Härten, die in kalkreicheren Räumen des Nordpfälzer Berglands oder einzelner Rheinniederungen vorkommen. Dohr bekommt sein Wasser aus einem regionalen Verbund, der die Eigenart des Cochem-Zeller Untergrunds sichtbar macht. 11 °dH passt hier zu Schiefer, Grauwacke und den kurzen Wegen des Wassers durch die Täler zwischen Eifel und Mosel.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Cochem

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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