Wasserhärte in Eibenstock

PLZ 08309 · Erzgebirgskreis, Sachsen

6,8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserwerke Westerzgebirge GmbH

Website

Praktische Tipps bei 6,8 °dH

Spülmaschine

Bei 6,8 °dH in Eibenstock reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Eibenstock liegt mit 6,8 °dH 8 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Eibenstock
6,8
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Eibenstock liegt mit 6,8 °dH 7,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Eibenstock
6,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schönheide 7,4 °dH weich
Stützengrün 6,8 °dH weich
Steinberg 8,2 °dH weich
Bockau 6,3 °dH weich
Zschorlau 6,8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Eibenstock

6,8 °dH – was steckt dahinter? Eibenstock liegt mitten im harten Granit- und Gneisgebiet des Erzgebirges. Hier prägen verwitterte Urgesteine, saure Waldböden und ein Untergrund mit wenig Kalk das Rohwasser. Es nimmt auf seinem Weg kaum Mineralien auf. Auch die Bäche der Umgebung, darunter Zuflüsse zur Zwickauer Mulde und die Täler am Auersberg, liefern kein kalkreiches Wasser nach. Darum bleibt das Trinkwasser weich und deutlich anders als in den Löss- und Muschelkalkgebieten weiter nördlich oder westlich in Sachsen. Die Versorgung in Eibenstock kommt vor allem aus dem Verbund der kommunalen Wasserwerke im Erzgebirge. Zuständig ist die Fernwasserversorgung aus den regionalen Talsperren und Gewinnungsanlagen des Erzgebirgsraums, vor allem aus dem System um die Talsperre Carlsfeld und die Trinkwasseraufbereitung im Umfeld der Eibenstocker Talsperre. Ergänzt wird das Netz durch Quell- und Brunnenfassungen aus den höher gelegenen Waldlagen. So gelangt Wasser ins Stadtgebiet, das schon im Einzugsgebiet sehr wenig gelöste Härtebildner mitbringt. Das ist typisch für diesen Teil des westlichen Erzgebirges, wo Granit, Schiefer und Waldstandorte den Mineralgehalt drücken. Der Unterschied zu Nachbarorten fällt auf. In Orten wie Aue, Schneeberg oder weiter in Richtung Chemnitz liegen die Härtewerte oft höher, weil dort andere Grundwasserleiter und stärker gelöste Gesteinsfolgen im Spiel sind. Eibenstock bleibt dagegen weich, weil hier Höhenlage, Niederschlag und das kristalline Gebirge zusammenwirken. Selbst innerhalb Sachsens gehört der Ort damit zu den eher weichen Versorgungsgebieten. Das Wasser wirkt nicht wie in Kalkregionen, sondern wie ein Produkt des Erzgebirges selbst: klar, arm an Kalk, geprägt von Wald, Fels und Talsperrenwasser aus einer Landschaft, die seit jeher auf dem Urgestein sitzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserwerke Westerzgebirge GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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