Wasserhärte in Ellefeld

PLZ 08236 · Vogtlandkreis, Sachsen

7,3 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland

Website

Praktische Tipps bei 7,3 °dH

Spülmaschine

Bei 7,3 °dH in Ellefeld reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Ellefeld liegt mit 7,3 °dH 7,5 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Ellefeld
7,3
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Ellefeld liegt mit 7,3 °dH 7,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ellefeld
7,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Falkenstein/Vogtl. 8,2 °dH weich
Auerbach/Vogtl. 8,2 °dH weich
Rodewisch 7,3 °dH weich
Grünbach 8,2 °dH weich
Neustadt/Vogtl. 8,2 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Ellefeld

7,3 °dH zeigt in Ellefeld ein weiches Leitungswasser, und der Grund liegt tief im Vogtland. Die Landschaft um den Ort besteht vor allem aus kristallinen Gesteinen des Erzgebirgs- und Vogtlandgrundgebirges, also Gneis, Schiefer und Granit. Solche Untergründe geben dem versickernden Regen nur wenig Calcium und Magnesium mit. Auch die Bachläufe der Umgebung, die Richtung Göltzsch und Zwota entwässern, führen kein hartes Kalkwasser heran. Statt mineralreicher Karstschichten prägen hier feste, silikatische Gesteine und eine eher kühle, niederschlagsreiche Mittelgebirgslage das Bild. Darum bleibt das Wasser von Ellefeld deutlich weicher als in Gegenden mit Muschelkalk oder Lössboden. Der Unterschied ist im Vogtland spürbar: In tieferen, kalkreicheren Regionen Sachsens steigen die Härtewerte oft merklich an, während Ellefeld auf einem niedrigen Niveau bleibt und damit geologisch klar zu den weicheren Versorgungsgebieten des Freistaats zählt. Das Trinkwasser kommt nicht aus einem großen Fernwasserverbund, sondern aus der regionalen Versorgung des Zweckverbands Wasser und Abwasser Vogtland, der im Umfeld von Ellefeld die Anlagen und Leitungen betreibt. Speist werden die Netze aus örtlichen Brunnen und Quellfassungen im vogtländischen Mittelgebirge; dazu kommt je nach Betriebsführung aufbereitetes Mischwasser aus benachbarten Gewinnungsanlagen des Verbands. Gerade diese dezentrale Struktur passt zur Topografie zwischen Auerbach, Falkenstein und den Höhenzügen des westlichen Vogtlands. Ellefeld liegt damit näher an den eigenen Quellgebieten als viele Orte im sächsischen Tiefland, die auf weit entfernte Talsperren oder großräumige Mischsysteme angewiesen sind. Das Wasser bleibt so typisch vogtländisch: kurz gefördert, regional aufbereitet und ohne den starken Kalkdruck, der in anderen Teilen Sachsens häufig auftritt. Auch im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich das deutlich. Auerbach, Falkenstein und die Ortschaften entlang der Göltzsch bekommen ebenfalls überwiegend Wasser aus derselben regionalen Struktur, doch die konkrete Mischung kann von Netzabschnitt zu Netzabschnitt leicht variieren. Ellefeld steht mit 7,3 °dH im weichen Bereich und damit unter vielen sächsischen Mittelwerten, die in kalkreicheren Versorgungsräumen deutlich höher ausfallen. Der Ort profitiert von seiner Lage am Rand der vogtländischen Höhen, von den wenig kalkhaltigen Gesteinen und von einer Versorgung, die auf nahe Brunnen und Quellen setzt statt auf harte Fernwasserströme. Genau daraus entsteht der ortstypische Charakter des Wassers: regional, bodennah und im Vergleich zu weiten Teilen Sachsens spürbar milder.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber