Wasserhärte in Föhren

PLZ 54343 · Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz

8,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Schweich an der Römischen Weinstraße

Website

Praktische Tipps bei 8,6 °dH

Spülmaschine

Bei 8,6 °dH in Föhren: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Föhren liegt mit 8,6 °dH 4,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Föhren
8,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Föhren liegt mit 8,6 °dH 6,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Föhren
8,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bekond 9 °dH mittel
Naurath (Eifel) 7,7 °dH weich
Schweich 9 °dH mittel
Hetzerath 9,2 °dH mittel
Dierscheid 7 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Föhren

Der Landkreis Trier-Saarburg liegt auf einem geologischen Übergang, der das Wasser prägt: nördlich der Mosel bestimmen devonische Schiefer, Grauwacken und Quarzit den Untergrund, südlich davon mischen sich Sandsteine, Mergel und die Ablagerungen des Trierer Beckens hinein. In der Eifel und auf den Höhen zur Hunsrückkante fällt Regen auf harte Gesteine, sickert langsam ein und nimmt nur wenig Kalk auf. An der Mosel selbst sorgen Flüsse, Auen und lockere Talfüllungen dafür, dass sich regional sehr unterschiedliche Grundwässer bilden. Genau deshalb schwankt die Härte von Ort zu Ort so deutlich. Föhren liegt am Rand dieses Übergangs, nahe der Kyll und unweit der Trierer Talräume, wo Grundwasser aus den Schottern und Sanden des Moseltals mit Wasser aus härteren Gesteinszonen zusammentrifft. Der Messwert von 8,6 °dH passt zu einem Wasser, das weder sehr weich noch stark mineralisiert ist. Er spiegelt das Mischen von Quell- und Grundwasser wider, das auf dem Weg durch unterschiedliche Gesteinsfolgen nur mäßig mit Calcium und Magnesium beladen wird. Die geologische Lage erklärt damit die mittlere Härte sehr direkt. Die Versorgung von Föhren liegt bei den Verbandsgemeindewerken Schweich an der Römischen Weinstraße. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserwerk Trier-Land, das mehrere Brunnen und Quellfassungen im Mosel- und Kyllumfeld bündelt und das Wasser über Aufbereitungs- und Speicheranlagen in die Orte der Region verteilt. Für Föhren ist damit vor allem das regionale Grundwasser aus den Gewinnungsgebieten im Landkreis maßgeblich, nicht ein einzelner großer Fernwasserspeicher. Das unterscheidet den Ort von Gemeinden, die stärker auf einzelne Hochbehälter oder weit entfernte Verbundsysteme angewiesen sind. Föhren erhält Wasser aus einem eng regionalen Verbund, der die geologische Vielfalt des Umlands abbildet und die Versorgung auf kurze Transportwege stützt. Im Vergleich zu vielen Orten in Rheinland-Pfalz liegt Föhren mit 8,6 °dH im mittleren Bereich. In den kalkarmen Schiefer- und Sandsteinlandschaften der Eifel und des Hunsrücks ist Wasser oft weicher, während in Muschelkalk- und Lössgebieten weiter südlich oder im Oberrheingraben deutlich höhere Härten vorkommen. Gegenüber den Nachbarorten im Kylltal und im Raum Schweich zeigt sich deshalb eine feine Abstufung statt eines einheitlichen Musters. Die Nähe zu Mosel und Kyll bringt ein Wasser mit regionalem Charakter hervor, das weder extrem weich noch hart ausfällt. Föhren steht damit zwischen den weichen Höhenwässern der Eifel und den kalkreicheren Versorgungsräumen anderer Landesteile. Genau diese Lage macht den Ort wassergeografisch interessant: ein kleines Netz, viele Gesteine, ein mittlerer Härtewert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Schweich an der Römischen Weinstraße

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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