Wasserhärte in Naurath (Eifel)

PLZ 54340 · Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz

7,7 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Trier-Land

Website

Praktische Tipps bei 7,7 °dH

Spülmaschine

Bei 7,7 °dH in Naurath (Eifel) reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Naurath (Eifel) liegt mit 7,7 °dH 5,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Naurath (Eifel)
7,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Naurath (Eifel) liegt mit 7,7 °dH 7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Naurath (Eifel)
7,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dierscheid 7 °dH weich
Föhren 8,6 °dH mittel
Heidweiler 9,2 °dH mittel
Zemmer 7 °dH weich
Heckenmünster 7,9 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Naurath (Eifel)

Das Trinkwasser für Naurath (Eifel) stammt aus dem Netz des Zweckverbandes Wasserwerk Trier-Land, der im westlichen Hunsrück und Eifelraum vor allem Quellwasser und Grundwasser aus eigenen Gewinnungsanlagen einspeist. Das Wasser kommt aus den Quellgebieten und Brunnen des Trierer Landes, darunter Anlagen im Bereich des Ruwertals und der Hochflächen zwischen Osburg, Farschweiler und Hermeskeil, wo saubere, mineralarme Niederschläge in den Schiefer- und Sandsteinuntergrund einsickern. Diese Herkunft prägt den weichen Härtewert von 7,7 °dH. In der Umgebung von Naurath liegen keine kalkreichen Muschelkalk- oder Keuperzonen, die das Wasser stark aufhärten würden. Stattdessen dominieren devonische Schiefer, Sandsteine und verwitterte Böden aus dem Hunsrückrücken. Sie geben nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Auch die Bäche der Region, etwa die kleinen Zuflüsse Richtung Ruwer und Kyll, verlaufen durch ein Gebiet, in dem Regenwasser rasch versickert und als relativ weiches Grundwasser wieder gefasst wird. Genau darin unterscheidet sich Naurath (Eifel) von vielen Orten im Landkreis Trier-Saarburg und noch deutlicher vom Landesdurchschnitt in Rheinland-Pfalz. Während in den Kalkgebieten an Mosel, Saar und in Teilen der Vulkaneifel deutlich härteres Wasser aus dem Hahn kommt, bleibt das Naurather Trinkwasser spürbar sanfter. Der Ort liegt auf einer Hochfläche zwischen den Tälern des Hunsrücks und den Verkehrsachsen Richtung Trier und Schweich, fern von großen Flussniederungen mit kalkführenden Sedimenten. Die geologische Lage sorgt dafür, dass das Wasser nicht lange durch harte Gesteinsschichten wandert, sondern aus oberflächennahen, geschützten Fassungen in das Leitungsnetz gelangt. Das Ergebnis ist ein Trinkwasser, das im Vergleich zu Nachbarorten mit stärker kalkhaltigen Quellen feiner und leichter mineralisiert ausfällt. Wer in Naurath Wasser zapft, erhält damit ein Produkt der Landschaft selbst: Regen über den Wäldern des Osburger Hochwalds, Versickerung in Schiefer und Sandstein, Fassung in Quellen und Brunnen des Wasserwerks Trier-Land, Weiterleitung über das regionale Verbundnetz bis ins Dorf. Diese Herkunft ist ortstypisch und klar von den Versorgungsgebieten entlang der Mosel oder aus dem Saarland zu unterscheiden. Naurath profitiert von einer Kombination aus hochgelegenem Einzugsgebiet, wenig kalkhaltigem Untergrund und einer regionalen Versorgung, die auf Quellwasser aus dem Trierer Umland setzt. Darum liegt die Wasserhärte hier bei 7,7 °dH und bleibt damit deutlich im weichen Bereich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Trier-Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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