Wasserhärte in Glanbrücken

PLZ 66887 · Kusel, Rheinland-Pfalz

12,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 12,6 °dH

Spülmaschine

Bei 12,6 °dH in Glanbrücken: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Glanbrücken liegt mit 12,6 °dH 0,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Glanbrücken
12,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Glanbrücken liegt mit 12,6 °dH 2,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Glanbrücken
12,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sankt Julian 12,6 °dH mittel
Offenbach-Hundheim 12,6 °dH mittel
Nerzweiler 12 °dH mittel
Deimberg 12,6 °dH mittel
Hinzweiler 11,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Glanbrücken

Zwischen dem Glantal und den sanften Rücken des Nordpfälzer Berglands liegt Glanbrücken in einer Landschaft aus Buntsandstein, Mergel und verwitterten Schichten, die Regenwasser nicht lange an der Oberfläche halten. Der Glan und die kleinen Seitentälchen leiten Niederschläge rasch ab, zugleich sickert ein Teil davon durch die löchrigen Sandstein- und Schotterlagen in das Grundwasser. Auf dem Weg löst das Wasser Kalk und Dolomit aus den tieferen Gesteinspartien, dazu kommen gelöste Mineralien aus den tonigen Zwischenlagen. Genau daraus entsteht der mittlere Härtewert von 12,6 °dH: kein weiches Quellwasser aus reinem Sandstein, aber auch kein hartes Kalkwasser aus mächtigen Kalkzügen. Die Hügel um den Ort bremsen den Abfluss, die Täler sammeln die Reserven, und die Wasserfassungen nutzen dieses natürliche Speichervermögen des Glantals. Das Trinkwasser für Glanbrücken stammt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Westpfalz, der die örtliche Versorgung über regionale Verbundleitungen sichert. Eingespeist wird Wasser aus Brunnen und Quellen im Glantal und aus benachbarten Gewinnungsanlagen des Verbandes, die das Rohwasser je nach Bedarf bündeln und aufbereiten. Die Lage zwischen Glan, Kusel und den höher gelegenen Flächen Richtung Rehweiler und Lauterecken macht solche Mischsysteme sinnvoll, weil die Ergiebigkeit der einzelnen Fassungen mit dem Niederschlag schwankt. Glanbrücken hängt damit nicht an einer einzigen Quelle, sondern an einem Verbund aus Grundwasserfassungen, der die Versorgung auch in trockeneren Phasen stabil hält. Im Vergleich zu vielen Orten in Rheinland-Pfalz liegt Glanbrücken im mittleren Bereich. Entlang des Rheins, etwa in den löss- und kalkreich geprägten Zonen, fallen Härtewerte oft deutlich höher aus. In den sandsteinreichen Höhen des Pfälzerwaldes und in manchen Seitentälern können sie dagegen spürbar niedriger sein. Glanbrücken steht dazwischen, weil sich im Untergrund Sandstein, Mergel und kalkhaltige Bestandteile mischen. Auch die Nachbarorte im Glantal zeigen ähnliche, aber nicht identische Werte, je nachdem, wie stark ihre Brunnen von oberflächennahen Schichten oder tieferen wasserführenden Lagen gespeist werden. Gerade dieser Wechsel aus Talgrund und Rücken, aus schneller Versickerung und mineralreicher Tiefe, prägt das Wasser hier so deutlich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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