Wasserhärte in Greiz

PLZ 07973 · Greiz, Thüringen

9,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Weiße Elster – Greiz (ZV TAWEG)

Website

Praktische Tipps bei 9,2 °dH

Spülmaschine

Bei 9,2 °dH in Greiz: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Greiz liegt mit 9,2 °dH 11,7 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Greiz
9,2
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Greiz liegt mit 9,2 °dH 5,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Greiz
9,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mohlsdorf-Teichwolframsdorf 18,9 °dH hart
Elsterberg 8,2 °dH weich
Netzschkau 9,2 °dH mittel
Reichenbach im Vogtland 8,5 °dH mittel
Langenwetzendorf 13,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Greiz

Die Stadtwerke Greiz beziehen das Trinkwasser aus dem Verbund des Zweckverbands Wasser und Abwasser Vogtland, der das Greizer Netz vor allem mit aufbereitetem Fernwasser aus dem Talsperrensystem von Lehnmühle und Klingenberg versorgt. Ergänzend speisen örtliche Gewinnungen aus dem Greizer Umland das Netz, vor allem Quellen und Brunnen aus den Taleinschnitten der Elster und aus den kleineren Grundwasserleitern entlang des Flusses. Diese Mischung prägt den Charakter des Wassers in der Kreisstadt: Im engen Elstertal liegen überwiegend kristalline und metamorphe Gesteine des Vogtlandes und des Thüringer Schiefergebirges an, dazu Verwitterungsdecken und sandig-kiesige Ablagerungen in den Auen. Solche Untergründe geben nur begrenzt Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Darum landet Greiz mit 9,2 Grad deutscher Härte im mittleren Bereich und bleibt deutlich unter Orten, deren Versorgung stärker von kalkreichen Schichten geprägt ist. Greiz unterscheidet sich damit sichtbar von vielen Orten im östlichen Thüringen und im südlichen Vogtland. Nördlich und westlich, etwa Richtung Zeulenroda, Auma oder ins Land um Gera, wechseln die Versorgungsgebiete häufiger zwischen weichem Fernwasser und etwas härteren lokalen Mischungen. In den höher gelegenen Bereichen des Landkreises führen die kurzen Einzugsgebiete der Bäche oft zu noch weicheren Werten, während tiefer liegende Orte mit mehr Grundwasseranteil teils spürbar mineralreicheres Wasser bekommen. Greiz liegt dazwischen, weil die Elster das Tal öffnet, das Einzugsgebiet aber vom festen Gesteinsuntergrund gebremst wird. Genau diese Lage zwischen Flusstal, Schieferhängen und gespeicherten Talsperrenmengen hält die Härte auf dem mittleren Niveau. Wer die Herkunft des Wassers in Greiz kennt, liest die Landschaft mit: oben die Wälder und Staumauern des Vogtlandes, unten das Elstertal mit seinen Brunnen und Quellen, dazwischen ein Netz, das regionale und überregionale Wasserwege zusammenführt. Für den Alltag in Greiz ist das ein typisches Thüringer Mittelmaß, aber kein Durchschnitt ohne Ort. Gegenüber vielen Nachbarorten bleibt das Wasser oft etwas ausgewogener, weil die Talsperrenzufuhr Härtespitzen ausgleicht und die lokalen Quell- und Brunnenanteile nicht aus stark kalkigen Schichten kommen. Im Landkreis Greiz ist das bemerkenswert, weil hier Elster, Nebentäler und die Randlagen des Vogtlandes sehr unterschiedliche Untergründe berühren. Genau daraus entsteht der Wert von 9,2 Grad deutscher Härte: nicht aus einem einzigen Brunnen, sondern aus dem Zusammenspiel von Fernwasser aus den Talsperren Lehnmühle und Klingenberg, örtlichen Quellen im Elstertal und dem geologischen Rahmen des Greizer Beckens. Wer den Versorger fragt, landet deshalb bei einem System, das Greiz mit Wasser aus dem Thüringer und vogtländischen Bergland zusammenhält.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Weiße Elster – Greiz (ZV TAWEG)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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