Wasserhärte in Hinrichshagen

PLZ 17498 · Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

19,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasser/Abwasser Boddenküste

Website

Praktische Tipps bei 19,1 °dH

Spülmaschine

Bei 19,1 °dH in Hinrichshagen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Hinrichshagen liegt mit 19,1 °dH 1,3 °dH über dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Hinrichshagen
19,1
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Hinrichshagen liegt mit 19,1 °dH 4,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hinrichshagen
19,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dersekow 18 °dH hart
Wackerow 19,1 °dH hart
Levenhagen 20,8 °dH hart
Greifswald, Universitäts- und Hansestadt 19,1 °dH hart
Weitenhagen 19,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Hinrichshagen

Zwischen den sanften Höhenzügen des südlichen Greifswalder Landes und den feuchten Niederungen der Ryck- und Peene-Nähe sammelt sich in Hinrichshagen Wasser, das auf seinem Weg viel Mineralstoff mitnimmt. Die eiszeitlich geprägten Sande, Geschiebemergel und kiesigen Schichten im Landkreis Vorpommern-Greifswald lassen Regenwasser zwar versickern, halten es aber nicht lange genug zurück, um weich zu bleiben. Stattdessen löst es über Jahre Kalk aus den Gesteinen und trägt ihn in das Grundwasser. So entsteht der harte Wert von 19,1 °dH, der für das Dorf typisch ist und direkt aus der regionalen Geologie kommt, nicht aus einem einzelnen Flusslauf. Die Nähe zu den flachen Tälern Richtung Greifswalder Bodden und zu den offenen Niederungen der Region sorgt zudem dafür, dass das Grundwasser hier zwar gut nachgebildet wird, aber in den mineralreichen Schichten deutlich an Härte gewinnt. Das Trinkwasser in Hinrichshagen stammt aus dem Netz der Stadtwerke Greifswald, die die Ortsteile im Umland über ihre eigenen Brunnenfelder und Wasserwerke versorgen. Das Wasser wird aus regionalen Grundwasserfassungen gewonnen, aufbereitet und in das Leitungsnetz eingespeist; Talsperren spielen hier keine Rolle, ebenso wenig weit entfernte Fernwasserleitungen. Entscheidend sind die Grundwasserleiter im nördlichen Vorpommern, deren Zusammensetzung von Sanden, Schluffen und Geschiebemergel die Härte prägt. Hinrichshagen liegt damit auf derselben Versorgungsachse wie die Greifswalder Ortsteile, bekommt aber ein Wasser, das durch die örtlichen Schichten spürbar mineralischer ausfällt als in vielen Küsten- und Moorbereichen Mecklenburg-Vorpommerns. Im Vergleich zu manchen Nachbarorten mit weicherem, stärker von Niedermooren oder sandigen Flächen beeinflusstem Wasser fällt Hinrichshagen klar härter aus. Besonders im weiten Land zwischen Ostseeküste, Boddengewässern und den leichten Geländewellen des Hinterlands zeigt sich, wie stark kleinräumig die Wasserqualität im Nordosten schwankt. Während Orte mit sehr sandigen Böden oft niedrigere Härtewerte melden, bringt die Mischung aus Geschiebemergel und kalkhaltigen Ablagerungen hier mehr Calcium und Magnesium ins Trinkwasser. Genau darin liegt der lokale Unterschied: Hinrichshagen steht nicht für Küstenwasser aus dem Meer, sondern für ein belastbares Grundwasser aus den eiszeitlichen Schichten Vorpommerns, das den Charakter des Ortes ebenso prägt wie die offene Landschaft um Greifswald.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasser/Abwasser Boddenküste

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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