Wasserhärte in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt

PLZ 17489 · Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

19,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Greifswald GmbH

Website

Praktische Tipps bei 19,1 °dH

Spülmaschine

Bei 19,1 °dH in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Greifswald, Universitäts- und Hansestadt liegt mit 19,1 °dH 1,3 °dH über dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Greifswald, Universitäts- und Hansestadt
19,1
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Greifswald, Universitäts- und Hansestadt liegt mit 19,1 °dH 4,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Greifswald, Universitäts- und Hansestadt
19,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wackerow 19,1 °dH hart
Neuenkirchen 19,1 °dH hart
Weitenhagen 19,1 °dH hart
Hinrichshagen 19,1 °dH hart
Mesekenhagen 22,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt

Vorpommern-Greifswald liegt auf jungen Eiszeitlandschaften. Das Land ist flach, von Grundmoränen, Sanderflächen und ehemaligen Schmelzwasserrinnen geprägt. Nördlich und östlich drückt die Ostsee ihren Einfluss bis in die Böden, südlich ziehen sich vermoorte Niederungen und breite Talräume. Genau dort liegt der Grund für den Härtewert von 19,1 °dH in Greifswald: Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch eiszeitliche Ablagerungen viel Kalk und Magnesium aus Geschieben, Sanden und kiesigen Schichten auf. Die Ryck-Niederung und die nassen Bereiche zwischen Dänische Wiek, Eldena und dem Hinterland liefern keine weichen Gegenspieler, sondern eher mineralreiche Untergründe, die das Grundwasser zusätzlich prägen. Die Nähe zu den kalkhaltigen Ablagerungen der glazialen Landschaft macht das Greifswalder Trinkwasser deutlich härter als in Gegenden mit stärker sandigen, ausgelaugten Böden. Das Trinkwasser für Greifswald stammt aus dem Wasserwerk Ladebow, das die Stadt und das Umland mit aufbereitetem Grundwasser versorgt. Gewonnen wird es aus Tiefbrunnen im Wassereinzugsgebiet westlich und südwestlich der Stadt, wo die wasserführenden Schichten unter den glazialen Sedimenten liegen. Der Betreiber ist die Stadtwerke Greifswald GmbH über die Greifswalder Wasserversorgung. Vor der Einspeisung ins Netz wird das Rohwasser technisch aufbereitet und in das Leitungsnetz der Universitäts- und Hansestadt verteilt. Der Härtewert von 19,1 °dH spiegelt dabei die mineralreiche Beschaffenheit dieser Grundwasserleiter wider, nicht einen Oberflächenwasseranteil aus Flüssen oder Seen. Im Vergleich zu vielen Orten in Mecklenburg-Vorpommern steht Greifswald damit auf der harten Seite. Küstennahe und flussbegleitende Regionen können teils deutlich weichere Werte zeigen, etwa dort, wo sandige Böden mit wenig Kalk dominieren. Greifswald liegt dagegen in einem Gebiet, das durch eiszeitliche Ablagerungen, Grundmoränen und mineralreiche Sande geprägt ist. Auch Nachbarorte im Raum Loitz, Jarmen oder entlang der Peene haben teils andere geologische Voraussetzungen, während manche Orte im Binnenland mit sehr weichem Wasser arbeiten. Greifswald fällt deshalb als Universitätsstadt an der Ryck nicht nur durch seine Lage an der Ostseeküste auf, sondern auch durch ein Trinkwasser, das klar aus der geologischen Geschichte Vorpommerns kommt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Greifswald GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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