Wasserhärte in Mesekenhagen

PLZ 17498 · Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

22,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasser/Abwasser Boddenküste

Website

Praktische Tipps bei 22,8 °dH

Spülmaschine

Bei 22,8 °dH in Mesekenhagen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Mesekenhagen liegt mit 22,8 °dH 5 °dH über dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Mesekenhagen
22,8
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Mesekenhagen liegt mit 22,8 °dH 8,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mesekenhagen
22,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Neuenkirchen 19,1 °dH hart
Wackerow 19,1 °dH hart
Greifswald, Universitäts- und Hansestadt 19,1 °dH hart
Levenhagen 20,8 °dH hart
Sundhagen 21,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Mesekenhagen

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald liegt auf dem weich geformten Boden der letzten Eiszeit. Endmoränen, Sanderflächen, Grundmoränen und die breiten Niederungen von Ryck, Trebel und Peene prägen das Bild. Vielerorts liegen unter den Ackerflächen kalkreiche Geschiebe, Kreide- und Mergelreste sowie eiszeitlich abgelagerte Kiese und Sande. Solche Schichten geben dem Wasser auf seinem Weg in die Tiefe reichlich Calcium und Magnesium mit. Genau daraus entsteht die hohe Wasserhärte von 22,8 °dH in Mesekenhagen. Der Ort sitzt am Rand der Niederung zwischen Greifswald und der Boddenküste, wo Grundwasser aus den quartären Sanden und Kiesen in Kontakt mit den mineralreichen Ablagerungen kommt. Das macht das Wasser deutlich härter als in vielen anderen Teilen des Landes, vor allem dort, wo eher kalkarme Sande oder küstennahe, flach gespannte Grundwasserleiter dominieren. Mesekenhagen bezieht sein Trinkwasser über die öffentliche Versorgung des Zweckverbands Wasser Abwasser Boddenküste. Das Wasser stammt aus regionalen Grundwasserbrunnen der Anlagen im Versorgungsgebiet, nicht aus einer Talsperre. Gefördert wird es aus tieferen Sand- und Kiesgrundwasserleitern, wie sie zwischen Greifswald, Gristow und den Dörfern am Ryck vorkommen. Diese Brunnen erschließen Schichten, die seit der Weichselzeit abgelagert wurden und in denen das Wasser auf seinem Weg durch die Landschaft Mineralien löst. Gerade deshalb bleibt der Härtewert hier so stabil im harten Bereich. Die Lage am nördlichen Rand des Festlands, nah an Bodden, Niederungen und feuchten Senken, verstärkt den regionalen Charakter der Versorgung: lokales Grundwasser, kurze Wege, wenige großräumige Umleitungen. Im Vergleich zu vielen Orten in Mecklenburg-Vorpommern steht Mesekenhagen damit eher auf der harten Seite. In Teilen der Mecklenburgischen Seenplatte oder in Gebieten mit nährstoffarmen, glazialen Sanden fällt das Wasser oft weicher aus, während an der Greifswalder Boddenküste und im Umland von Greifswald die mineralreichen Untergründe häufiger kräftigere Härtewerte liefern. Auch Nachbarorte wie Gristow, Levenhagen oder die Siedlungen Richtung Ryck und Bodden liegen in demselben geologischen Spannungsfeld aus Sand, Geschiebelehm und kalkhaltigen Eiszeitablagerungen. Mesekenhagen zeigt damit sehr deutlich, wie stark der Untergrund den Charakter des Trinkwassers formt: nicht großräumige Fernwasserzufuhr, sondern die Mineralik der eigenen Landschaft bestimmt den Wert im Glas.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasser/Abwasser Boddenküste

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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