Wasserhärte in Hittbergen

PLZ 21522 · Lüneburg, Niedersachsen

11,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Elbmarsch

Website

Praktische Tipps bei 11,1 °dH

Spülmaschine

Bei 11,1 °dH in Hittbergen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Hittbergen liegt mit 11,1 °dH 1,9 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Hittbergen
11,1
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Hittbergen liegt mit 11,1 °dH 3,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hittbergen
11,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hohnstorf (Elbe) 11,1 °dH mittel
Lüdersburg 11,1 °dH mittel
Lauenburg/ Elbe 11,2 °dH mittel
Echem 11,1 °dH mittel
Lanze 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hittbergen

Der Landkreis Lüneburg liegt am Rand der norddeutschen Tiefebene und trägt die Spuren der Eiszeiten bis heute sichtbar in sich. Unter den sandigen Geestrücken, den lehmigen Grundmoränen und den jungen Ablagerungen der Elbe und ihrer Nebenflüsse lagern wasserführende Schichten, die nicht überall gleich kalkreich sind. Genau daraus ergibt sich in Hittbergen ein mittlerer Härtewert von 11,1 °dH. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die Sedimente im Elbe-Urstromtal und die glazial geprägten Sande und Kiese rund um das Niedermoor- und Marschland mehr Mineralien auf als in den reinen Sandgebieten der Lüneburger Heide, bleibt aber deutlich weicher als in Regionen mit stark kalkhaltigem Grundgestein. Die Nähe zur Elbe und zu den feinkörnigen Ablagerungen des Vorlandes prägt damit nicht nur die Landschaft, sondern auch die Zusammensetzung des Trinkwassers. Hittbergen wird über das Netz des Wasserbeschaffungsverbands Elbmarsch versorgt, der sein Trinkwasser aus Grundwasserbrunnen im lokalen Gewinnungsraum bezieht. Diese Brunnen erschließen geschützte Sand- und Kiesschichten, die vom Oberflächenwasser der Elbniederung gespeist werden und nach der Aufbereitung in das Ortsnetz eingespeist werden. Die Versorgung ist damit klar regional gebunden: kein Fernwasser aus einer Talsperre, sondern Wasser aus dem Untergrund der Elbmarsch, das auf seinem Weg durch die quartären Schichten die mittlere Härte annimmt. Gerade diese Herkunft erklärt auch den Charakter des Wassers, der in Hittbergen zwischen den weicheren Werten vieler Heideorte und den teils härteren Versorgungsgebieten in kalkreicheren Landesteilen liegt. Im direkten Vergleich mit den Nachbarorten der Elbmarsch zeigt Hittbergen ein ähnliches Bild, doch die Unterschiede zur weiteren Region sind deutlich. Orte weiter nördlich und westlich im Landkreis, wo trockene Sandböden und gering mineralisierte Grundwasserleiter dominieren, melden oft weichere Werte. Richtung Elbe und in den Marsch- und Niederungsräumen steigt der Kalkgehalt meist leicht an, weil die Wasserleiter stärker mit feinen Sedimenten, Geschiebemergel und nährstoffreichen Ablagerungen geprägt sind. Hittbergen steht damit genau an dieser Übergangszone: nicht so weich wie viele reine Geeststandorte, nicht so hart wie Gegenden mit ausgeprägten Kalk- oder Kreideschichten. Das macht den Ort wasserchemisch typisch für die Elbmarsch und zugleich eigenständig innerhalb des Landkreises Lüneburg.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Elbmarsch

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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