Wasserhärte in Lauenburg/ Elbe

PLZ 21481 · Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein

11,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

VersorgungsBetriebe Elbe GmbH

Website

Praktische Tipps bei 11,2 °dH

Spülmaschine

Bei 11,2 °dH in Lauenburg/ Elbe: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Lauenburg/ Elbe liegt mit 11,2 °dH 2,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Lauenburg/ Elbe
11,2
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Lauenburg/ Elbe liegt mit 11,2 °dH 3,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lauenburg/ Elbe
11,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hohnstorf (Elbe) 11,1 °dH mittel
Buchhorst 13,4 °dH mittel
Echem 11,1 °dH mittel
Hittbergen 11,1 °dH mittel
Schnakenbek 11,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lauenburg/ Elbe

Lauenburg/Elbe liegt mit 11,2 °dH spürbar über vielen weichen schleswig-holsteinischen Trinkwässern, aber unter den härteren Werten, die in Teilen Norddeutschlands mit kalkreicheren Grundwasserleitern auftreten. Der Grund liegt in der Elbniederung: Hier prägen sandige, kiesige und lehmige Schichten der Eiszeit das Grundwasser, dazu kommen Sedimente aus der Flussniederung der Elbe und der nahen Bille- und Geestlandschaft. Diese Böden geben dem Wasser Mineralien mit, aber nicht so viel Kalk, wie es bei reinem Kreidestein oder stark kalkigen Moränen vorkäme. Der Härtewert bleibt deshalb im mittleren Bereich. Gegenüber dem nordfriesischen Küstenraum wirkt das Wasser merklich mineralischer, gegenüber Orten mit sehr kalkarmem Grundwasser im südlichen Schleswig-Holstein deutlich kräftiger. Das Trinkwasser in Lauenburg/Elbe stammt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Sachsenwald, der die Region im Herzogtum Lauenburg versorgt. Gewonnen wird es aus Grundwasserfassungen im Einzugsgebiet des Sachsenwaldes und der angrenzenden Geest, wo tiefer liegende, geschützte Sand- und Kiesschichten als natürliche Filter wirken. Oberflächenwasser aus Elbe oder Talsperren spielt hier keine Rolle; die Versorgung beruht auf Brunnenwasser aus regionalen Grundwasserleitern. Gerade diese Brunnenlage zwischen Elbtal und Geest sorgt dafür, dass die Mineralisierung stabil bleibt und sich nicht so stark verändert wie in Orten, die näher an sehr kalkarmen Sanderflächen oder an stärker mineralisierten Schichten liegen. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein klares Nord-Süd-Gefälle im Kreis Herzogtum Lauenburg. Richtung Geesthacht und Schwarzenbek liegen ähnliche Grundwasserverhältnisse vor, während die Elbnähe in Lauenburg/Elbe dem Wasser etwas mehr gelöste Stoffe mitgibt als in weiter nördlich gelegenen, sandigeren Gebieten Schleswig-Holsteins. Gegenüber dem Landesdurchschnitt fällt Lauenburg/Elbe damit in ein mittleres Feld: nicht weich wie in manchen küstennahen und moorigen Regionen, nicht hart wie in kalkreicheren Landstrichen Süddeutschlands. Die Elbe, die Niederung und die glazialen Ablagerungen bestimmen hier den Charakter des Wassers ganz unmittelbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: VersorgungsBetriebe Elbe GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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