Wasserhärte in Hof

PLZ 95015 · Hof, Bayern

17,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Hof

Website

Praktische Tipps bei 17,3 °dH

Spülmaschine

Bei 17,3 °dH in Hof: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Hof liegt mit 17,3 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Hof
17,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Hof liegt mit 17,3 °dH 2,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hof
17,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Döhlau 10,2 °dH mittel
Feilitzsch 10,3 °dH mittel
Köditz 9,4 °dH mittel
Oberkotzau 8,5 °dH mittel
Trogen 10,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hof

17,3 °dH prägen Hof mit hartem Trinkwasser, weil das Wasser in einer Landschaft unterwegs ist, die viel Kalk, Dolomit und verwitterte Sedimente freigibt. Im Landkreis Hof liegen fränkisches Grundgebirge, Buntsandstein- und Muschelkalkbereiche dicht beieinander, dazu die Täler von Saale, Regnitz und ihren Zuflüssen. Wo Grundwasser durch solche Schichten sickert, nimmt es Calcium und Magnesium auf. Genau deshalb fällt der Härtewert in Hof höher aus als in vielen Teilen Oberfrankens mit weicherem Quell- oder Talsperrenwasser. Die Lage am Übergang zwischen Fichtelgebirgsrand, Frankenwald und dem Saaletal macht sich im Glas bemerkbar: weniger alpines Schmelz- oder Stauseewasser, mehr mineralreiches Grundwasser aus örtlichen Gewinnungsgebieten. Die Stadtwerke Hof versorgen die Stadt mit Trinkwasser aus eigenen Brunnen und Quellen im näheren Umland; dazu kommen je nach Netzbereich weitere örtliche Gewinnungsanlagen des regionalen Verbunds. Das Wasser stammt also nicht aus einem entfernten Großverbund, sondern aus den hydrogeologischen Reserven rund um Hof, gespeist durch Niederschläge, die in den Böden und Gesteinsschichten der Umgebung versickern. Gerade die Täler und Hochflächen des Hofer Landes wirken als Sammelraum für dieses Grundwasser. Nach starken Regenphasen und über längere Zeiträume bleibt der mineralische Charakter stabil, weil die wasserführenden Schichten im Untergrund dauerhaft mit kalk- und magnesiumhaltigem Material in Kontakt stehen. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt Hof damit ein eher hartes Profil. In vielen Gemeinden des Oberfränkischen Hügellands und in Teilen des Fichtelgebirgsrandes liegen die Werte niedriger, wenn dort Quellen aus quarzreichen oder granitnahen Gebieten dominieren. Richtung Thüringer Wald, Frankenwald und in anderen Teilen Bayerns wechseln sich weiche und mittlere Härtegrade häufiger ab, weil dort andere Gesteine das Wasser prägen. Hof liegt an einer Schnittstelle, an der geologisch ältere kristalline Bereiche und jüngere Sedimentzonen zusammenkommen. Aus dieser Mischung entsteht das Trinkwasserbild der Stadt: regional gefasst, mineralreich und deutlich härter als in vielen bayerischen Orten mit stärker von Talsperren oder silikatreichen Gesteinen geprägter Versorgung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Hof

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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