Wasserhärte in Trogen

PLZ 95183 · Hof, Bayern

10,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Trogener Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 10,3 °dH

Spülmaschine

Bei 10,3 °dH in Trogen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Trogen liegt mit 10,3 °dH 7 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Trogen
10,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Trogen liegt mit 10,3 °dH 4,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Trogen
10,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Feilitzsch 10,3 °dH mittel
Hof 17,3 °dH hart
Gattendorf 9,4 °dH mittel
Töpen 9,5 °dH mittel
Köditz 9,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Trogen

Trogen liegt mit 10,3 °dH spürbar unter vielen Orten im südlichen Bayern, aber über den weichen, oft sehr niedrigen Härten mancher Fichtelgebirgs- und Frankenwaldgemeinden. Der Unterschied hängt am Untergrund. Im Hofer Land trifft man auf kristalline Gesteine, vor allem Gneise, Granite und Schiefer aus dem Variszikum. Solches Gestein gibt nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Gleichzeitig speisen Niederschläge, die an den Höhen des Frankenwaldes und am Rand des Fichtelgebirges versickern, die örtlichen Quellen und Tiefbrunnen mit einem eher ausgewogenen Mineralbild. Die Nähe zu kleineren Bächen, die Richtung Saale und Regnitz entwässern, prägt das Einzugsgebiet, aber nicht mit stark karbonathaltigen Schichten wie in weiten Teilen Südbayerns. Darum liegt Trogen bei mittlerer Härte, während vielerorts im Alpenvorland deutlich härteres Wasser aus Kalk- und Molasseablagerungen kommt. Das Trinkwasser für Trogen stammt aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Trogener Gruppe, der die Ortsteile und die Umgebung über eigene Gewinnungsanlagen versorgt. Maßgeblich sind lokale Brunnen und Quellen aus dem Hofer Land, ergänzt durch Aufbereitung und Speicherung im Verbundsystem. Die Versorgung bleibt damit nah an der Region und folgt nicht großen Fernleitungen aus Alpenvorland oder Talsperrengebieten. Diese Struktur erklärt auch die gleichmäßige Qualität: Das Wasser nimmt seinen Weg durch den kristallinen Untergrund der nördlichen Oberpfalz und des westlichen Vogtlands, nicht durch mächtige Kalkzüge. Genau darin unterscheidet sich Trogen von vielen Nachbarorten im Landkreis Hof. Richtung Hof und an den Randlagen des Landkreises finden sich teils andere Mischungen aus Quell- und Brunnenwasser, teils etwas höhere Härten, je nachdem, ob die Anlagen stärker auf tiefe Grundwasserleiter oder auf oberflächennahe Quellen setzen. Der Ort steht damit zwischen zwei Prägungen. Einerseits das härtere, kalkreichere Bild vieler bayerischer Regionen südlich des Mains, andererseits das weichere, oft geologisch kargere Wasser des nördlichen Frankenwalds. Trogen liegt näher an der zweiten Gruppe, bleibt aber mit 10,3 °dH im mittleren Bereich. Die Ursache ist die Mischung aus kristallinem Grundgebirge, kurzen Versickerungswegen und regionalen Brunnen, die kein stark karbonatreiches Gestein durchströmen. Gerade im Landkreis Hof zeigt sich das deutlich: Schon wenige Kilometer weiter können andere Versorgungsgebiete leicht abweichende Werte liefern, weil sich hier die Wasserchemie eng an den geologischen Untergrund und die jeweilige Gewinnung bindet.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Trogener Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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