Wasserhärte in Joachimsthal

PLZ 16247 · Barnim, Brandenburg

5 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Wasser- und Abwasserverband Panke/Finow

Website

Praktische Tipps bei 5 °dH

Spülmaschine

Bei 5 °dH in Joachimsthal reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Joachimsthal liegt mit 5 °dH 11,4 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Joachimsthal
5
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Joachimsthal liegt mit 5 °dH 9,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Joachimsthal
5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Althüttendorf 5 °dH weich
Friedrichswalde 14,5 °dH hart
Temmen-Ringenwalde 14,2 °dH mittel
Ziethen 15,4 °dH hart
Britz 14,5 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Joachimsthal

Unter Joachimsthal liegt ein typischer Barnimer Untergrund aus Sanden, Kiesen und eiszeitlichen Moränen. Dieser Boden wurde von den Gletschern der letzten Eiszeit abgelagert, als Schmelzwasser, Geröll und feines Material vor dem heutigen Werbellinsee und am Rand der Schorfheide zusammengeschoben wurden. Kalkreiche Schichten fehlen fast völlig, Mergel tritt nur stellenweise in den glazialen Ablagerungen auf. Deshalb löst das Grundwasser auf seinem Weg nur wenig Mineralstoffe aus dem Gestein. Genau daraus ergibt sich die weiche Wasserhärte von 5 °dH. Auch die Umgebung mit ihren nährstoffarmen Sandflächen, kleinen Niederungen und Seen speist kein hartes, kalkbetontes Wasser nach. Der Einfluss von Werbellinsee, Grimnitzsee und den feuchten Niederungen bleibt hydrologisch spürbar, doch die eigentliche Mineralisierung kommt aus den sandigen Grundwasserleitern, nicht aus Kalkstein oder Kreide. Das Trinkwasser stammt aus den örtlichen Grundwasserbrunnen der Barnimer Trinkwasserversorgung, die das Wasser aus den wasserreichen, aber mineralarmen Sandlagen des Joachimsthaler Raums fördert. Mehrere Tiefbrunnen sichern die Versorgung, das Wasser wird im Wasserwerk aufbereitet und von dort in das Netz eingespeist. Entscheidend ist die Lage zwischen Schorfheide und Umlandseen: Das Grundwasser wird zwar stetig neu gebildet, bleibt aber wegen der geologischen Unterlage weich. Gegenüber Orten im Barnim mit stärkerem Einfluss von Geschiebemergel oder kalkhaltigen Ablagerungen fällt Joachimsthal daher niedriger aus. Auch im Vergleich zu Teilen Brandenburgs, wo je nach Untergrund deutlich härtere Wässer vorkommen, liegt der Ort klar im weichen Bereich. Das ist kein Zufall, sondern Folge der eiszeitlichen Sandschichten, der geringen Kalkführung und der lokalen Brunnenförderung aus dem Barnimer Grundwasserstock.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasser- und Abwasserverband Panke/Finow

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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