Wasserhärte in Temmen-Ringenwalde

PLZ 17268 · Uckermark, Brandenburg

14,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Prenzlau GmbH

Website

Praktische Tipps bei 14,2 °dH

Spülmaschine

Bei 14,2 °dH in Temmen-Ringenwalde: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Temmen-Ringenwalde liegt mit 14,2 °dH 2,2 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Temmen-Ringenwalde
14,2
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Temmen-Ringenwalde liegt mit 14,2 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Temmen-Ringenwalde
14,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Friedrichswalde 14,5 °dH hart
Milmersdorf 13,5 °dH mittel
Joachimsthal 5 °dH weich
Althüttendorf 5 °dH weich
Flieth-Stegelitz 18,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Temmen-Ringenwalde

Zwischen den Kiefernwäldern der Uckermark, den flachen Sanderflächen und den feuchten Niederungen kleiner Bäche liegt Temmen-Ringenwalde in einer Landschaft, die Wasser langsam sammelt und ebenso langsam wieder abgibt. Die sandigen Böden der Endmoränen und Schmelzwasserrinnen lassen Regen rasch versickern; Kalk steckt hier nur wenig im Untergrund. Deshalb bleibt das Grundwasser vergleichsweise weich bis mittelhart und löst auf seinem Weg durch Sand, Kies und eiszeitliche Ablagerungen nur begrenzt Mineralien. Der Härtewert von 14,2 °dH passt zu dieser Geologie: kein hartes Karstwasser, aber auch kein ausgesprochen weiches Quellwasser aus reinem Sand. Die kleinen Talzüge Richtung Templiner Wasser und die nassen Senken um Temmen und Ringenwalde wirken dabei wie Sammelbecken, aus denen sich die lokale Grundwasserneubildung speist. Das Trinkwasser stammt hier nicht aus einer Talsperre, sondern aus regionalen Grundwasservorkommen, die über Tiefbrunnen im Versorgungsgebiet der Uckermark erschlossen werden. Zuständig ist die Stadtwerke Prenzlau GmbH, die im Landkreis Uckermark auch ländliche Ortsteile mit aufbereitetem Grundwasser beliefert. Vor der Einspeisung in das Netz wird das Rohwasser je nach Brunnenstandort von Eisen und Mangan befreit und an die Trinkwasserqualität angepasst. Temmen-Ringenwalde hängt damit an einem Versorgungssystem, das auf mehrere Brunnenstandorte in der Region verteilt ist und nicht auf einen einzelnen großen Quellhof oder Stausee setzt. Gerade darin unterscheidet sich Temmen-Ringenwalde von vielen Orten im Süden Brandenburgs, wo Wasser aus anderen Grundwasserleitern teils deutlich härter ausfällt oder stärker von kalkreichen Schichten geprägt ist. Auch gegenüber den direkten Nachbarn in der Uckermark zeigt sich ein feiner Unterschied: Orte auf stärker sandigen Hochflächen liegen oft etwas weicher, Senken und Bereiche mit mehr mineralhaltigen Schichten erreichen schneller mittlere Werte. Temmen-Ringenwalde liegt genau in diesem Übergang zwischen trockener Höhe und wasserführender Niederung. Der Mittelwert von 14,2 °dH spiegelt deshalb die Uckermark in Reinform: eiszeitlich geformt, sandig, grundwasserreich und regional versorgt, ohne die deutlichen Kalksignaturen, die man aus anderen Landesteilen Brandenburgs kennt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Prenzlau GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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