Wasserhärte in Jühnde

PLZ 37127 · Göttingen, Niedersachsen

8,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Göttingen AG

Website

Praktische Tipps bei 8,5 °dH

Spülmaschine

Bei 8,5 °dH in Jühnde: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Jühnde liegt mit 8,5 °dH 4,5 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Jühnde
8,5
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Jühnde liegt mit 8,5 °dH 6,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Jühnde
8,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dransfeld 3,8 °dH weich
Scheden 8,2 °dH weich
Rosdorf 8,3 °dH weich
Niemetal 8 °dH weich
Friedland 14,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Jühnde

Unter Jühnde liegt kein junges Küsten- oder Lockersandgebiet, sondern der Übergang vom Leinetal in das Hügelland am Rand des Sollings und des Göttinger Berglands. Der Untergrund wird von Buntsandstein, Muschelkalk und stellenweise Mergel geprägt, darüber liegen Löss und andere feinkörnige Deckschichten, die die Eiszeiten als Staub über die Landschaft getragen haben. Genau diese Mischung macht das Wasser mittelhart: Kalkhaltige Schichten lösen auf dem Weg ins Grundwasser Mineralien aus dem Gestein, doch der Anteil von Sandstein und lössbedeckten Böden bremst die Aufhärtung. Dazu kommt die Lage zwischen kleinen Zuflüssen und Quellmulden, die das Wasser nicht aus einem einzigen großen Kalkstock, sondern aus mehreren, geologisch wechselnden Schichten speisen. So landet Jühnde bei 8,5 °dH, spürbar über sehr weichem Harzwasser, aber deutlich unter den härteren Werten vieler Orte auf dem Muschelkalkzug des südlichen Landkreises Göttingen. Das Trinkwasser kommt nicht aus einer Talsperre, sondern aus örtlichen Grundwasserfassungen des Versorgungsnetzes der Stadtwerke Göttingen, die in diesem Teil des Landkreises die Versorgung über Brunnen und Verbundleitungen sichern. Das Wasser wird aus tieferen Schichten gewonnen, in denen sich Niederschlag aus dem Umland von Jühnde, Mengershausen, Obernjesa und den Höhenzügen Richtung Dransfeld langsam sammelt. Die Fließwege sind kurz genug, dass das Wasser mineralisch geerdet bleibt, aber nicht so kalkreich wie in Orten, die noch näher an mächtigen Kalk- und Gipszügen liegen. Gegenüber Göttingen selbst, wo Mischungen aus mehreren Gewinnungsgebieten zusammenkommen, wirkt Jühnde geologisch klarer geprägt: mehr Hügelland, mehr Kalk im Untergrund, weniger Einfluss reiner Sand- und Schotterkörper. Im Vergleich zu vielen Gemeinden in Niedersachsen, deren Trinkwasser oft aus sehr weichen norddeutschen Sand- und Moorgebieten stammt, zeigt Jühnde deshalb einen deutlich kräftigeren, mittleren Härtebereich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Göttingen AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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