Wasserhärte in Kadenbach

PLZ 56337 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

10,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Montabaur

Website

Praktische Tipps bei 10,2 °dH

Spülmaschine

Bei 10,2 °dH in Kadenbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Kadenbach liegt mit 10,2 °dH 3,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Kadenbach
10,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Kadenbach liegt mit 10,2 °dH 4,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kadenbach
10,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Eitelborn 10,2 °dH mittel
Neuhäusel 7,6 °dH weich
Arzbach 14 °dH mittel
Hillscheid 7,6 °dH weich
Simmern 7,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Kadenbach

Der Westerwaldkreis liegt auf einem alten Vulkan- und Schiefergrund. Basalt, Tuff und verwitterte Ton- und Lehmböden prägen das Wasserbild der Region. Niederschläge versickern hier oft nur langsam, nehmen aber auf ihrem Weg durch die Gesteinsschichten Kalk- und Mineralanteile auf. So entsteht in Kadenbach ein mittlerer Härtebereich von 10,2 °dH, der deutlich von den sehr weichen Wässern mancher Mittelgebirgslagen und von den härteren, stärker kalkgeprägten Zonen an Rhein und Lahn abweicht. Die Nähe zu den Tälern von Lahn und Saynbach und die Höhenlage am Ostrand des Westerwaldes sorgen dafür, dass sich das Trinkwasser nicht wie ein reines Quellwasser aus einem einzigen Gesteinstyp liest, sondern als Mischung aus mehreren hydrogeologischen Einflüssen der Umgebung. Kadenbach wird vom Zweckverband Wasserversorgung Westerwald versorgt. Das Trinkwasser stammt aus dem Verbund der regionalen Gewinnungsanlagen des Verbandes, vor allem aus Quellen und Brunnen im Westerwald, die über Aufbereitungs- und Speicheranlagen in das Ortsnetz eingespeist werden. Typisch für diese Landschaft sind gefasste Quellschüttungen aus den Basalt- und Tuffkörpern sowie Grundwasserbrunnen in den verkarsteten und geklüfteten Schichten der Umgebung. Der Verband speist die Orte über sein Netz aus, sodass Kadenbach nicht von einer einzelnen Quelle abhängt, sondern von mehreren Fassungen, die je nach Bedarf und Jahreszeit zusammenarbeiten. Zuständig ist damit ein regionaler Versorger, der die Wassergewinnung im Westerwald bündelt und die Versorgung über die Kreisgrenzen hinweg organisiert. Gerade darin unterscheidet sich Kadenbach von vielen Nachbarorten im Westerwaldkreis. Orte näher an stark basalthaltigen Höhenzügen oder an einzelnen Quellgebieten bekommen teils noch etwas weichere und mineralärmere Wässer, während Siedlungen in Richtung Lahn und Unterwesterwald häufiger mit spürbar kalkreicherem Wasser zu tun haben. Gegenüber dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt liegt Kadenbach damit im Mittelfeld. Das Wasser trägt die Handschrift einer Landschaft, die weder rein vulkanisch noch rein kalkig ist, sondern von beidem geprägt wird. Diese Lage zwischen den Hochflächen des Westerwaldes und den tieferen Flusstälern macht den Ort wasserwirtschaftlich eigenständig und erklärt, warum der Härtewert hier stabil im mittleren Bereich liegt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Montabaur

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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